Siebzehn

Das Fräulein Read On ist mir schon öfter mal begegnet, also nicht in echt, sondern eben in diesem Internet, und ich bin zwar noch immer nicht endgültig bei ihrem Blog hängengeblieben (ich weiß aber ehrlich nicht, warum eigentlich nicht), lese aber doch immer wieder und immer wieder gerne bei ihr vorbei, und dann auch meist soweit zurück, wie ich beim letzten Mal war. Ich könnte also eigentlich auch gleich regelmäßig lesen.

Jedenfalls verlinkte die Frau B. in F. heute ein Video einer Veranstaltung zur Future of Europe des Trinity College in Dublin, und ab 1:07:50 spricht das Fräulein Read on über Grenzen und Grenzenlosigkeit und ihre Großmutter, und ich kann mich Frau B. nur nickend anschließen, die da nämlich schreibt, wie wichtig es sei, wenn jemand einen daran erinnert, wie schnell es mit Freiheiten vorbei sein kann.

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Sechzehn

Dass Mittwoch abends schon fast Wochenende ist, hat durchaus was. Jedenfalls an Tagen wie heute.

Immerhin gesehen, dass Maus oder Mäuse endlich durch den Schaum gelaufen sind. Demnächst höre ich hoffentlich nur noch meine Paranoia in Wand und Decke kratzen.

Besonders schön auch, dass ich bei der Arbeit in dem Büro sitze, in dem im Winter – tadaa – Mäuse in der Wand wohnen. Man könnte einen Zusammenhang vermuten, aber mir wurde glaubhaft versichert, dass die schon vor mir da waren. Heute habe ich sie zum ersten Mal dort gehört, falls es nicht meine Paranoia waren.

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Fünfzehn

Die Wohnzimmerplanung nimmt Formen an, der Einkaufszettel ist so weit, wie er vor einer letzten Ortsbegehung im Laden sein kann. Es fehlt nur noch eine Entscheidung bezüglich der Fronten, und ich hab eventuell noch einen Denkfehler bei den Schubladenschienen, das muss ich auch vor Ort austesten. Außerdem hab ich jetzt doch noch nicht ausgerechnet, ob das alles ins Auto passt, wenn wir zu dritt fahren. Ach ja, wann wir fahren, wissen wir auch noch nicht. Eher bald jedenfalls. An Vorbereitungen fehlt nicht mehr viel, ich hätte nur gerne das Mausthema endgültig abgeschlossen, bevor wir neu aufbauen. (Ja, die Hoffnung, dass es nur noch eine sei, war leider vergeblich, jeden Tag wieder. Dafür sind die Schnappfallen sehr effektiv, während der recht teure Schaum mich bislang noch nicht überzeugt. Die Viecher scheinen ihm aus dem Weg zu gehen, so bringt er natürlich nichts. Aber hey, es ist bestimmt nur noch eine!)

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Vierzehn

Heute ist der Tag, an dem mich die Erkenntnis ereilte, dass wir seit knapp drei Jahren Pflegegeld für den Minigecko hätten beziehen können. Ich rechne lieber nicht aus, was das in Summe bedeutet, und nein, natürlich geht das nicht rückwirkend. Immerhin hat mich außerdem die Erkenntnis ereilt, dass wir das noch immer beantragen können, denn nach Konsultation eines entsprechenden Rechners bin ich ziemlich sicher, dass bei seinen Spezialitäten auch aktuell genug Bedarf da ist.

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Dreizehn

Dieses Konzept, dass man abends etwa vier Buchseiten schafft zu lesen, bevor einem die Augen zufallen, und bis man dann etwa 10 Tage später wieder zum Lesen kommt hat man mindestens die letzten zwei Seiten wieder vergessen und muss sie nochmal lesen – dieses Konzept ist ja nicht unbedingt dafür gemacht, dass einem das Lesen viel Spaß macht. Dafür kann man aber natürlich sehr lange an einem Buch lesen, wenn man Glück hat vielleicht sogar, bis der nächste Band der Reihe kommt. (Seite 108 von 312 bei Duponts sechstem Fall, und ich glaube, ich lese seit Oktober. Mit ein paar weniger Unterbrechungen ist das schon sehr viel schöner.)

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Zwölf

Man muss das ja positiv sehen: der auf dem fast kompletten Küchenboden verteilte Glühzauber klebt zwar mehr als die Milch, die der Minigecko eigentlich aus dem Kühlschrank geklaut haben wollte, während ich kurz im ihm aus Mäusegründen verbotenen Keller war zum Erbsen holen, aber dafür riecht er halt auch viel besser. Vor allem auf Dauer.

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Elf

Seit ein paar Tagen läuft der Versuch, dem Kind seine Pflasterphobie zu nehmen. Bislang mit eher mäßigem Erfolg. Er findet zwar inzwischen, dass die bunten Kinderpflaster spannend und tolle Aufkleber sind, muss sich aber noch immer schier um den Verstand brüllen, wenn man vorschlägt, ihm eines auf die Hand oder den Arm oder den Pulli zu kleben. Während er mich heute um Schokolade anbettelte, kam mir dann eine Idee: ich versuchte es mit Bestechung. „Du bekommst ein Stück Schokolade, wenn ich Dir vorher ein Pflaster aufkleben darf.“ Er wollte keine Schokolade mehr. (Hat aber immerhin bei der Pflaster-Klebe-Vorstellung auch nicht gebrüllt.)

Diese Woche habe ich mir das Büro ein paar Tage mit einem Externen geteilt, der durchaus sehr höflich war und mich morgens fragte, ob es mich störe, wenn er sein Frühstück am Schreibtisch zu sich nehme; so auch heute. Er fragte mich dann, ob ich denn nicht frühstücke. Das fand ich ja schonmal etwas skurril, denn ich war schon gut anderthalb Stunden vor ihm angekommen, ganz normal um 8 eben, da hätte ich ja durchaus schon etwas gegessen haben können… Ich habe jedenfalls verneint und sah dann ein besorgtes Gesicht mir gegenüber, weil das doch so wichtig sei. Nun. Ich habe mir die konkrete Erklärung, dass ich quasi automatisch zunehme, wenn ich frühstücke, weil dadurch nicht wundersamerweise meine anderen Mahlzeiten kleiner werden, gespart, und einfach nur geantwortet, dass ich es aber sinnlos fände, etwas zu essen, wenn ich gar keinen Hunger habe. Er meinte dann nur noch „Hmm.“

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Neun

Gestern kam mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst an, eine bunte Mischung verschiedener Häkel- und Stricknadeln.

Ich habe beschlossen, dass ich inzwischen genug und auch gut genug stricke, um mir auch mal gescheite Sockenstricknadeln zu gönnen. Die bisherigen Nadelspiele waren hauptsächlich bei Aldi-Wollpackungen dabei und von nicht sonderlich guter Qualität – d.h. die Enden sind unregelmäßig groß und kantig oder zu spitz oder gratig oder alles zusammen. Das kann wirklich nerven und hält einen auch auf. Ein paar Bambusnadeln hab ich auch, aber die haben sich tatsächlich schon gebogen, was ich auch nicht ideal finde. Also habe ich jetzt mal zwei metallene Produkte (Drops Basic Aluminium und Knitpro Zing) zum Ausprobieren gekauft, dazu noch eine 25cm-Rundstricknadel.

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Die ist sehr sehr niedlich, die Hölzer sind tatsächlich kürzer als ein Zahnstocher, lassen sich aber trotzdem besser halten als gedacht. Damit lassen sich Socken auf der Rundnadel stricken, ohne Magic Loop oder andere Dinge, die mich leider wahnsinnig machen. Ich hatte vorher gelesen, dass man durch den Verzicht auf den ständigen Nadelwechsel viermal pro Runde schneller ist, hätte aber nicht gedacht, dass der Unterschied wirklich so groß ist. Die aktuelle Socke wird definitiv die schnellste, die ich je gestrickt habe! In der rechten Hand liegt es schon ganz gut, links ist sicher kleine Finger allerdings noch nicht ganz einig, was er tun soll. Da ich ja aber dieses Jahr viele Socken stricken will, wird er es schon noch herausfinden 😉

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Acht

Nachdem wir in Sachen Mäuse mit großem Erfolg von Lebend- auf Schlagfallen umgestiegen sind, sind jetzt nur noch die ganz schlauen und frechen Mäuschen übrig. So schlau und frech, dass die ihren Kopf in die Falle stecken um mal zu schauen, was das ist, und dann weitertrippeln, oder dass sie Kabel draufschmeißen, damit die Falle auslöst, und danach drüber laufen, oder die den Fallen einfach ausweichen, indem sie an der senkrechten Wand entlang krabbeln, und die den Geckomann veräppeln, indem sie sich in einem Durchbruch verstecken und ihn beobachten, und wenn er näher kommt an die andere Seite des Durchbruchs huschen. Wir sind ziemlich sicher, dass das alles ein und dieselbe Maus war, und vorhin haben wir sie umzingelt. Jeder mit einem Handbesen bewaffnet auf einer Seite des Durchbruchs, haben wir ihr den Fluchtweg angeschnitten und sie dazu gebracht, vier Fallen auszulösen, und eine hat sie dann auch erwischt. Vielleicht ist jetzt nur noch eine übrig, eine kleine.

Mitte der Woche kommt der Mäuseschaum, mit etwas Glück brauchen wir ihn doch nicht.

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