Tagebuchfünf, Juni 2017

Gegen acht aufgewacht, weil das Kind im Babyfon ganze Romane erzählte. Eine Weile zugehört, dann auf die Liveversion gewechselt und den jungen Mann zu uns ins Bett verfrachtet. Die Herren stehen irgendwann auf, um die Bananenmilchgelüste des Jüngsten zu befriedigen, ich gehe derweil schonmal kurz an den Schreibtisch. Kurz darauf brechen beide zum Bäcker auf, als ich sie zurückkommen höre, gehe ich auch runter und bringe das fehlende Frühstückszubehör aus der Küche mit.

Nach dem Frühstück ist es schon fast halb zwölf, ich gehe wieder an den Schreibtisch, um dort weiterhin für Ordnung zu sorgen (es wird, dauert aber noch, denn ich grabe mich in sämtlichen Richtungen einmal quer durch). Zwischendurch wird der Minigecko schon wieder zum Mittagsschalf gelegt, er schnarcht mir eine Stunde etwas vor, bis ich mich um 13:16 endlich sportfertig mache und dann mit meinen Stöcken Richtung Wald aufbreche. Heute wird es die große Runde, wobei ich am Schluss keine Lust mehr habe und ein oder zwei Abzweigungen früher abbiege – dennoch sind es 8,27km in 1:22h, Bestzeit bisher. Unterarme und Schultern bestätigen, dass sie mich ganz schön angeschoben haben. Etwa einen Kilometer vor Ende pingt mein Mobiltelefon, nach Ankunft am Auto sehe ich, dass unser Besuch seine Abfahrt daheim mitgeteilt hat. Das könnte passen, dass ich vorher noch duschen kann, also auf nach Hause. Als ich mit dem Handtuch über der Schulter die Treppe runter Richtung Dusche gehe, sehe ich dann aber doch schon unseren Besuch im Hof, sage also ein schnelles Hallo und gehe dann aber wirklich duschen. Die Zeit danach vergeht rasant, wir backen Pizza im Holzbackofen, die uns dort erstmals auch gelingt, auch der Test mit den Wraps als Boden ist zufriedenstellend. Das Kleingemüse verträgt sich größtenteils, der Minigecko putzt dem Käferkind herzallerliebst die Nase (und schneuzt dann auch selbst ins Tuch), irgendwann erobern sie das Planschbecken, und dann ist schon halb sieben vorbei und die Käfer müssen dringend nach Hause.

Beim Verabschieden fällt mir das Unkraut im Vorgarten auf, also jäte ich noch drei Hände voll, während der Minigecko die gestrigen Nudeln mit der heutigen Pizzasoße zu Abend isst. Danach muss, will und darf er duschen und wir bringen ihn ins Bett. Es ist kurz vor acht, ich habe eigentlich Lust auf gemütliches Sofa und Strickwolle, andererseits könnte ich noch zwei Tomaten anbinden… also erstmal noch Garten. Und hier ne Hand voll Unkraut, dort noch etwas ausgeizen, eine Himbeere pflücken, Stangenbohnen um die Stangen flechten und die ersten Gurkenblüten entdecken. Heutiges Lieblingsbeet ist das mit Stangenbohnen, Kohlrabi, Gurken und Tagetes, die fangen jetzt nämlich an zu blühen und das sieht so schön bunt aus dort. Der Geckomann setzt in der Zwischenzeit noch die restlichen Basilikümmer zwischen die Tomaten in Beet und Gewächshaus. Danach ist es schon 9, ich gehe vor dem Stricken noch etwas an die Wäsche – oh, drei Ständer abhängen, zwei Schmutzkörbe sortieren, zwei Maschinen waschen, die Waschküche saugen, huch, das hat ja schon wieder länger gedauert. Dann aber Sofa und der Tatort aus der Mediathek! Dazu Wäsche zusammenlegen und Bilder vom Tag ansehen. Als mich der eine Schauspieler zu sehr aufregt beschließe ich, dass die kleine Maschine bestimmt schon fertig ist, und gehe in den Keller – stimmt, ich hänge sie auf. Die andere Maschine braucht noch 13 Minuten, so lange kann ich ja den Tagebuchfünf-Artikel schreiben. Inzwischen ist sie nun fertig, ich werde sie gleich aufhängen und dann vermutlich direkt ins Bett gehen, schon fast halb zwölf. Doch nicht gestrickt.

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Tjanun, Sonntag. Fast schon über der Mitte des Monats, und die (laut Datum) Eisheiligen sind damit auch fast rum. Tomaten, Zucchini und Kürbis sitzen allerdings seit über eine Woche im Freiland und haben sich nicht beschwert. Im Gewächshaus beschwert sich auch keiner über feucht und warm, weder Tomaten, Paprika, wuchernder Borretsch noch Gras und Melde. Ich jäte so vor mich hin.

Gestern zum ersten Mal seit vielen Jahren den Grand Prix in einer größeren Runde geschaut, was ziemlich lustig war. Sonst wäre es vermutlich langweilig gewesen. Aber wir hatten ja sogar Punktekarten! Dank der Kategorien Song, Performance und Bühne kam es daher zu so Begebenheiten wie „Sie hat sich bewegt! Das gibt einen Punkt bei Performance!“ (wiederholt) oder „Da steht eine Kanne! Einen Punkt für Bühne!“ (einzigartig, da hätte man ja sogar zwei Punkte vergeben können). Es machte jedenfalls Spaß, und dass wir im Anschluss gemütlich heim (bzw. zu meinen Eltern) laufen konnten, war natürlich auch nicht verkehrt.

Während ich so schrieb, holte mich der Geckomann nochmal in den Garten, die Nachbarn waren heimgekommen, wir konnten ein weiteres Kapitel konspirativen Pflanzentauschs schreiben. Vor ein paar Wochen hatten wir schon ausgemacht, dass sie unsere restlichen Tomatensetzlinge bekommen, sie boten uns dafür Himbeeren an. Eigentlich war unsere Himbeerhecke ja schon voll, aber zu den ganzen Herbsthimbeeren kann man ja auch noch ein paar Junigesellen gesellen… Am Freitag hatte der Geckomann schon ein weiteres (großes) Randstück am Zaun umgegraben, heute Mittag wurde uns ein Eimer Himbeerableger in den Hof gestellt. Heute Abend also gab es die Tomaten in die andere Richtung, und als ich nach Kohlrabi gefragt wurde, da sagte ich nicht nein, hatte ich doch ohnehin mit dem Gedanken gespielt einen Satz Pflänzchen zu kaufen für zwischen die Stangenbohnen und Tagetes. Nun denn, das hab ich mir gespart, und sie sitzen jetzt sogar schon. Allerdings müssen wir jetzt tatsächlich dringend Spinat ernten, der als Vorkultur auf der Hälfte der Beete wächst und nun aber Platz machen sollte. Da fällt mir ein, ich muss noch recherchieren, wie man den am besten einfriert…

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Tagebuchfünf Mai 2017

Ja, schon klar, der Fünfte war gestern, und Frau Brüllen fragte wie üblich WMDEDGT. Gestern kam ich aber nicht zum Schreiben.

Zunächst habe ich nämlich Wäsche abgehängt, Windeln gebaut, meine Eltern begrüßt und dann den Minigecko wie jeden Freitag in ihrer Obhut gelassen, um zur Arbeit zu fahren. Dort buchte ich Rechnungen, aktualisierte Bankkonten und glich Zahlungen aus, erstellte Zahlläufe, schaute bei diversen Sachkonten nach dem Rechten, bereitete Berichte für nächste Woche vor und ging eine halbe Stunde früher als sonst, nämlich schon kurz nach halb eins. Der Mann schloss sich an, wir hatten nämlich um 14 Uhr einen Termin. Vorher aber Mittagessen zu viert, während der Jüngste einen kurzen Mittagsschlaf machte.

Um zwei waren wir dann in der Kita, schilderten noch mal die Umstände, warum wir zurück auf die Warteliste müssen/wollen und hatten ein angenehmes Gespräch. Anschließend noch zur anderen Kita, wo der Geckomann darauf drängte, dass uns die dortige Meinung schriftlich ausgehändigt wird – am Montag sollen wir es abholen können, ich bin gespannt. Vielleicht berichte ich auch mal weniger kryptisch darüber, heute aber noch nicht. Danach wollten wir eigentlich Abdrücke für Einlagen machen gehen, der Kontrollanruf, ob geöffnet ist, ergab allerdings, dass gerade irgendwelche technischen Umbaumaßnahmen stattfinden und wir doch vielleicht besser an einem anderen Tag kommen sollten. Na gut. So kamen wir um kurz nach drei zu einem unverplanten Nachmittag, welch seltenes Geschick! Darüber freuten sich Haushalt und eBay-Fundus, die Wäscheberge schrumpften und einige Dinge wurden zum Verkauf geboten. Außerdem verfügt die Sommerküche jetzt wieder über eine funktionierende Kaffeemaschine und sieht auch sonst wieder annehmbar aus.

Irgendwann machte sich der verkürzte Mittagsschlaf beim Minigecko deutlich bemerkbar, was darin endete, dass das Abendessen in der Badewanne eingenommen wurde (von beiden badenden Herren gemeinsam). Bei großer Müdigkeit ist das so ziemlich die einzige Möglichkeit, wie er dann überhaupt noch etwas isst, und nachdem er zwei Teller mit Begeisterung verputzt hat, war das auch die richtige Entscheidung. Ich brachte ihn ins Bett, der Mann badete noch etwas weiter, ich ging eine Stunde in den Wald zum Nordic Walking, und als ich um kurz nach 21 Uhr wiederkam, entstieg er der Wanne und verabschiedete sich ins Rechenzentrum, die Arbeit rief nochmal. In der Zeit wollte ich eigentlich bloggen, habe dann aber doch lieber gelesen. Und schwupps, war der Tag auch schon vorbei!

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Gartenschnipsel

– Heute mal wieder den (fast) lokalen Gartenmarkt betreten auf der Suche nach Kräutern für die Kräutertreppe. Verlassen haben der Minigecko und ich ihn mit unter anderem Strauchbasilikum, Olivenkraut, Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Oregano und noch einer Purpur-Glanzmispel für die Hecke am Zaun. Dafür ohne neues Schleich-Tier – ich bin grausam.

– Am Nachmittag alles eingesetzt und, oh Schreck, es sind trotzdem noch einige Plätze frei. Muss ich wohl notgedrungen nochmal hin. Mal sehen, woran ich nächstes Mal dann nicht vorbeikomme…

– Die Gemüsesetzlinge machen sich gut, am Wochenende durften die Tomaten ins Gewächshaus, und ich werde langsam ungeduldig, was die Paprika, die Gurken und die Freilandtomaten angeht, die noch im Wohnzimmer warten. Und dann will ich auch endlich Bohnen stecken und Kürbis- und Zucchinipflanzen kaufen (schon wieder Gartenmarkt!) und setzen und nochmal Radieschen säen und Rankhilfen für die Erbsen bauen und aaaah, ich bin wohl etwas ungeduldig.

– Die Ungeduld hängt auch damit zusammen, dass der Gemüsegarten dieses Jahr wieder einem Mischkulturplan folgt, den ich mir mit hilfreicher Lektüre zusammengestellt und notiert habe, und den ich mir an ein paar entscheidenden Stellen einfach nicht merken kann. Ich muss dann immer nachlesen (und komme, wenn ich Pech habe, schon wieder auf die nächsten Ideen), und deshalb wäre es super, wenn alle Beete mal ihre Hauptkultur hätten, dann hab ich nämlich weniger Knoten im Gedächtnis.

– Interessantes Phänomen: die letzten paar Jahre war der hintere, der eigentlich Garten ja immer noch im Bau und im Umbruch und nie so, dass man mit dem eigentlichen Gartenleben hätte anfangen können oder wollen. Der Vorgarten hingegen wurde beständig bepflanzt und näherte sich jedes Jahr mehr der Vorstellung, die ich so von ihm hatte. Dieses Jahr nun ist der hintere Garten kein Provisorium mehr, sondern ist so, wie ich ihn gerne hätte, bzw. wird im Laufe des Frühjahrs so werden (Johannisbeeren! Bald dürft ihr einziehen!), mal abgesehen von der Hecke, die halt einfach noch wachsen muss. Dafür habe ich so langsam das Bedürfnis, beim Vorgarten wieder von vorne anzufangen. Also, nicht ganz von vorne, was da ist soll bleiben, aber da könnte tatsächlich noch einiges einziehen, was blüht, mehr Frühblüherzwiebeln, das Erdbeerbeet bräuchte ein Update, ich will endlich Allium, und das Unkraut sagt mir, ich müsse dringend mulchen. Aber auch das ist ja eigentlich genau so, wie ich es wollte 😉

– Wir haben schon die erste eigene Ernte für dieses Jahr genossen – ein paar Radieschen. Da ziehen wir am Wochenende noch ein paar mehr raus, damit die Karotten dazwischen Platz haben, die fangen nämlich so langsam endlich an zu wachsen. Vorhin hab ich was von Radieschensuppe aus ganzen Radieschen, also mit Grün, gelesen, das klingt so, als müsse ich mich mal nach dem Rezept umschauen…

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Gartenglück

So langsam nimmt unser Garten wirklich Formen an. Das habe ich heute an mindestens zwei Sachen bemerkt.

Erstens: Ich konnte mich heute Mittag eine ganze Weile nicht aufraffen bzw. entscheiden, was ich denn jetzt im Garten machen will, und hatte dabei das blöde Gefühl, irgend etwas ganz Entscheidendes zu übersehen oder mich davor zu drücken. Dann ging mir allerdings nach einiger Zeit auf, das das daran liegt, dass wir bis jetzt immer noch irgendwelche Garten-Großprojekte mit Vorrang hatten, und dann sowas wie umtopfen, Blumen säen oder Unkraut jäten erstmal warten musste. Jetzt sind wir allerdings tatsächlich soweit, dass harken, mulchen und jäten quasi noch übriggeblieben ist, und was eben sonst noch an regelmäßigen Arbeiten in einem Garten so anfällt. Auch mal schön!

Zweitens: Die Himbeeren sind schön angewachsen, die Heidelbeeren kamen gestern in die (Rhododendron-)Erde, morgen bringt der Schwiegervater noch Stachelbeeren mit, die er für uns gezogen hat. Am späten Nachmittag bekam das letzte, sechste, Gemüsebeet seine neue Einfriedung, denn dank Gewächshaus wurde es etwas beschnitten (es war aber ohnehin zu breit für sinnvolle Bearbeitung bei meiner Körpergröße, jetzt ist es genau richtig) und dank mithelfendem Besuch gestern endlich geharkt und gejätet. Vorher hatte ich die vier bereits bepflanzten Beete gejätet und aufgelockert und das fünfte schonmal vorsichtig auf die Bepflanzung vorbereitet. Danach mulchten wir noch die letzten Wege zwischen den Beeten, und als ich mich dann zum Abschluss an die Ecke stellte und den Gemüse- und Beerengarten so ansah, da fiel mir auf, dass er ziemlich genau so aussieht, wie ich mir das vorgestellt habe (mal davon abgesehen, dass noch recht wenig Gemüse wächst, aber das liegt am April). Auch das ist schön 🙂

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Schrittweise

Schon Anfang des Jahres hatte ich beschlossen, mehr zu laufen, also mehr Schritte zu machen. Insbesondere an Bürotagen war das nämlich häufig im Bereich von maximal 2.000 Schritten – nicht ganz die empfohlenen 7.000 bis 10.000 (je nachdem, wen man fragt). Wirklich ändern konnte ich es aber zunächst nicht.

Zur Fastenzeit (die mich als solche eher nicht tangiert, die aber als Motivation super ist, weil so viele Leute irgendwas zu erreichen versuchen und man daher nicht alleine kämpft) dann das konkretisierte Vorhaben: jeden Tag mindestens 3.000 Schritte, 4 Tage die Woche 7.000. Hm. Also, ich bekam es zwar hin, jeden Tag mindestens 3.000 zu laufen, im Urlaub und am Wochenende auch mal deutlich mehr, aber insgesamt war ich dennoch nicht zufrieden.

Dann entdeckte ich eine App, StepBet. Man wettet quasi auf sich selbst, ein individuell auf sich selbst zugeschnittenes, aus den bisherigen Bewegungsdaten errechnetes, Schrittziel zu erreichen. Vor zwei Wochen habe ich damit begonnen, mir wurden 4x 7.300 Schritte und 2x 9.400 Schritte errechnet. Faszinierenderweise funktioniert es, ich will einfach die Wette nicht verlieren und laufe tatsächlich deutlich mehr, im Wochenschnitt zwischen 9.000 und 10.000 Schritten. Dass das Wetter endlich wieder schön genug ist, um in der Mittagspause in den Feldern spazieren gehen zu können, hilft natürlich 😉

Jetzt brauch ich allerdings dringend neue Einlagen, sagt mein linkes Knie. Heute hole ich die Rezepte (der Geckomann schließt sich an), falls der Hausarzt nicht gerade Osterurlaub macht.

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Noch-nicht-April-Scherz

Gestern hatten wir Besuch aus Bonn. Wir machten die ersten Burger der neuen Saison und saßen gemütlich unter der Pergola.

Kurz bevor der Minigecko ins Bett sollte, fragte sein Papa ihn, ob er Zähne putzen wolle (was zu annähernd 100% bejaht wird), und er sagte erwartungsgemäß sein strahlendes „Da“, was nicht zu verwechseln ist mit einem „Da!“ oder „Da!!“, sondern definitiv „Ja“ bedeutet und daher russische Einflüsse nahelegt.

Jedenfalls meinte Herr Denux dann, er müsse seinem kleinen Fan was Neues beibringen: „Sag doch mal ‚Njet‘!“. Und was tat daraufhin unser grandioser Sohn? Er tippte sich an die Stirn und machte „pfffft“  😂 (Der Besuch nahm es, als er wieder aufhören konnte zu lachen, gelassen ;-))

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Fast gar nicht frech

Besonders schön ist es ja, wenn man abends nach Hause fährt, sich fragend, ob das Kind wohl einschläft und wann, und es dann kurz vor daheim von der Rückbank vernehmlich schnarcht. Mit dem Gedanken „jetzt hätte er ja auch nicht mehr einschlafen müssen“ schaut man dann in den Spiegel, nur um von einem hellwachen Kleingemüse fast überhaupt gar nicht frech angegrinst zu werden, das fröhlich vor sich hin „schnarcht“. Räuber.

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Zwangsläufigkeiten

Hier bei uns gibt es bei irgendwelchen Bau- oder Umräumarbeiten ja gerne mal Domino-Effekte. Heute traten diese auch auf.

Alles fing damit an, dass es heute abend Kartoffelgratin geben sollte. Also musste vorher der neue Backofen in Betrieb genommen werden. Dazu musste er erstmal im Wasser stehen. Und um das umsetzen zu können, stellte der Geckomann fest, dass erstmal der ganze Schrank gerade stehen muss. Also räumte er den oberen Schrankteil aus, um an die Wandbefestigung zu kommen, während ich die frei gewordenen Schrankböden säuberte. Als der Schrank perfekt stand und der Backofen ebenso gut eingebaut war, kam ihm eine Idee, wie man das Ordnungssystem im Schrank optimieren könnte. Er eilte in den Keller zum Ikea-Bretter-Fundus und kam beladen zurück. Die Idee erwies sich als gut, also konnte die Schublade unter dem Backofen ebenfalls in die Neuordnung mit einbezogen werden. Da sie dadurch vorübergehend leer war, konnte ich sie einer durchaus nötigen Grundreinigung unterziehen. Als alles wieder bestens verräumt war, konnte ich tatsächlich schon den Backofen seiner „Vor der ersten Inbetriebnahme“-Reinigung unterziehen, während der Geckomann bereits die nächste Idee hatte, und ihn danach eineinviertel Stunden lang vor sich hin dünsten lassen (den Ofen, nicht den Mann). Erwähnte nächste Idee endete darin, dass in der Küche nun tatsächlich alle Fußleisten befestigt sind und eine unglaublich nervtötende, lange und breite, sehr unschöne Fuge nach vier Jahren endlich verfüllt ist.

Und wenn wir schon so schön dabei waren, alte ToDos abzuarbeiten, haben wir im Bad noch schnell – und völlig unzusammenhängend – eine Garderobe an der Tür befestigt.

Ach so, das Gratin gab es dann später auch. Schmeckte wunderbar 🙂

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Frischluftmüdigkeit

Tja, ich wollte ja heute eigentlich berichten, was im Garten alles so vor sich geht, aber ich schlafe gleich beim Schreiben ein.

Daher: heute Himbeeren gesetzt, Beete gehackt, entwurzelt, Spinat gesät, Erbsen gesät, Karotten gesät, Dill gesät, Radieschen gesät, zwischendurch Kind aus den Beeten gepflückt, gemulcht. Nun eher unbeweglich und nicht mehr sehr wach.

Genaueres ein ander Mal.

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