Sechsunddreißig

So eine Nähmaschine in Reichweite ist wirklich sehr sehr praktisch, da kann man nämlich spontan endlich zwei Pullis flicken, damit das Kind die endlich zum ersten Mal anziehen kann. (Ja, sehr mistige Verarbeitung, wenn nach dem Waschen Nähte aufgehen. Lässt mich zweifeln, ob ich da unbedingt nochmal einkaufen muss.)

Ansonsten hatte ich heute Abend leider kaum Zeit für nix, denn ich habe endlich realisiert, dass auf Netflix die 10. Staffel von Big Bang Theory aufgetaucht ist.

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Fünfunddreißig

Auch an diesem sonnigen Sonntag hat der Garten etwas Zuwendung bekommen, ich habe mich mit der Schere einmal die Grundstücksgrenzen entlang gearbeitet und hoffe, dass ich richtig im Kopf hatte, was Sommer- und was Herbsthimbeeren sind… auch das Erkennen der einjährigen Stachelbeertriebe in völlig kahlem Zustand war eher ein Ratespiel. Bei nächster Gelegenheit will ich die Beete abräumen, da wachsen noch Überbleibsel und ganz viel Unkraut.

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Vierunddreißig

Der Rolladen ist repariert und ich habe seit längerem mal wieder Tapas gemacht – allerdings etwas verfremdet nicht als Vorspeise bzw. zum Aperitif, sondern als Beilage zu einer Quiche oder, um genau zu sein, einer Mangoldwähe. Ich muss daher nun dringend mal nachschlagen, was eigentlich eine Wähe genau ist, außer dass sie ausgesprochen merkwürdig klingt (also quasi beim Aussprechen ausgesprochen merkwürdig). Bei den Tapas wählte ich eine bunte Mischung aus altbewährt (marinierte Champignons), noch nie gemacht (süß marinierte Zwiebeln), endlich mal richtig gemacht (Pimientos de Pedron) und zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder gemacht (Zitronenlauch). Mit dem Ergebnis schienen alle sehr zufrieden zu sein, daher werde ich meinen bereits beim Kochen gefassten Plan, mal wieder öfter und vielfältiger aus dem Tapas-Büchlein zu kochen, definitiv umsetzen.

Ach ja, für die Zwiebeln konnte ich direkt die neue Cocotte einsetzen, nämlich als Bräter im Ofen. Demnächst darf sie dann Brot backen.

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Dreiunddreißig

Dank Pinguin stand die Nähmaschine ohnehin schon im Wohnzimmer, also habe ich endlich, endlich etwas genäht, was ich schon länger nähen wollte. Es hat inklusive Zuschneiden auch immerhin etwa 15 Minuten gedauert, maximal, bei einem derartigen Aufwand kann es ja schon mal passieren, dass man die Zeit dafür nur schwer findet…

Jedenfalls hat das Kind nun endlich eine selbstgenähte Schalsocke, also so einen Rollkragen ohne Pulli, wie auch immer die heißen. Und auch noch einen zweiten, denn als ich den Stoff aus der Kiste nahm, fiel mir auch noch ein fertiger Schal aus Sweat-Stoff auf, den ich im Dezember für den Geckomann genäht hatte, allerdings leider ohne die Dehnungsrichtung zu berücksichtigen. Der Mann kann das Ding also als hübsche wärmende Krone tragen, bekommt es aber noch nichtmal über die Stirn – dem Sohn hingegen passt es prima.

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Zweiunddreißig

Bevor am Samstag die Kellerfenster getauscht wurden, stand noch die Reparatur eines der Wohnzimmerrolladen an, der seit etwa einer Woche kaputt war – die Metallteile der Aufhängung hatten sich verbogen. Heute Abend ging der daneben kaputt. (Ausgerechnet an dem Fenster, das das Zimmer am hellsten macht.)

Vorher waren wir aber zum ersten Mal dieses Jahr im Garten, ich hab etliche Kräuterbüsche geschnitten und muss jetzt mal nachlesen, welche eigentlich mehrjährig sind und welche einjährig, der Geckomann hat das Gewächshaus wieder begehbar gemacht und den dortigen Boden von Tomaten befreit, der Minigecko hat hier und da gehackt, zusammen haben wir unsere imposanten Brokkoli bewundert. Sie sind etwa golfballgroß.

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Einunddreißig

Am Samstag geschahen hier mal wieder Zeichen und Wunder, diesmal in Fensterform.

Unsere Kellerfenster gehörten noch zu den ganz grausligen einfachverglasten ohne Dichtung mit dem Gitter davor, also so ganz klassische alte Kellerfenster. Super, wenn man sich in zwei der Kellerräume auch mal länger aufhalten möchte, der eine fungiert zudem noch als Gäste- und Ausweichschlafzimmer für (oder auch Fluchtziel vor) Schnupfenschnarchnasen. Wir haben uns da die letzten Jahre mit Styroporplatten beholfen, aber schön oder praktisch ist natürlich anders. Das an der Treppe hatte zudem nur noch eine halbe Scheibe und stattdessen eine Thermotüte seit knapp vier Jahren, als die alte Haustür mich zum ersten Mal ausgesperrt hatte und dann dankenswerterweise mein Schwager ebendieses Fenster aufbekam und mich hereinließ. Da die Tür unberechenbar war in ihren Aussperrungen haben wir es bewusst nicht repariert, bevor die Tür getauscht wurde – was eine gute Entscheidung war, denn der Geckomann musste noch mindestens zwei Mal durch den Keller rein.

Nun ist aber die neue Tür auch schon über ein Jahr drin und am Samstag war es eben endlich soweit: neue Kellerfenster! Unglaublich, wieviel wärmer das ist, schon am gleichen Abend und obwohl natürlich während des Einbaus eine ganze Weile gar kein Fenster drin war. Außerdem ist es unglaublich hell! Für die Straßenseite werde ich nun also endlich Vorhänge nähen, den Stoff lagere ich auch schon geraume Zeit, jetzt lohnt es sich.

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Dreißig

Der Pinguin hat eine Mütze mit einem nochmal neu anzunähenden Auge und einem noch nie angenähten Auge sowie einem angenähten Schnabel, außerdem zwei sehr hübsche, noch anzunähende Flügel, einen weißen Bauch, ebenfalls noch nicht angenäht, und gesäumte Armlöcher.

Das sollte morgen gut zu schaffen sein, wenn ich für den Bauch ein dünneres weißes Garn als heute Abend nehme und die Augen von Hand annähe. Ach ja, und das eine Auge vermutlich nochmal ganz neu mache, denn aufgetrennter Jersey sieht in diesem Fall ziemlich mistig aus.

Verwendet habe ich übrigens lauter Sachen aus dem „lässt sich vernähen“-Aussortierstapel: ein langes schwarzes Rollkragenshirt und ein langes schwarzes Shirt von mir, ein weißes Shirt vom Mann und einen irgendwie gelborangenen Kindernickipulli aus dem Fundus der Schwägerin. Wenn man Nerven und Zeit nicht berechnet ist das Kostüm also durchaus günstig 😉

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Neunundzwanzig

Heute habe ich viel Zeit herumsitzend in Karlsruhe verbracht, denn heute war mal wieder eine Minigecko-OP.

Er hat das wie immer super gemacht, und ich bin wirklich dankbar, dass die Anästhesie sich auf den Emla-Pflaster-Verzicht eingelassen hat und auch von selbst die Maskeneinleitung vorgeschlagen hat. So wurde also ein Versuch unternommen, den Zugang zu legen, was mit deutlich weniger Drama verbunden war, als es ein Pflaster gewesen wäre (oder auch der Versuch am Vormittag, seine Jacke auszuziehen…), der war nicht erfolgreich (mal gespannt, wie oft diese arme „die sieht doch gut aus“-Vene auf dem Handrücken noch vergeblich gepiekst wird), dann gab es Gas über die Maske und zwei Stunden später bekamen wir das Kind mit seinem üblichen Zugang im Fuß wieder. Zum Abendessen verdrückte er etwa die Hälfte seines Körpergewichts in Pudding, Joghurt, Butterkeksen, Brot und Bierschinken (am Käse leckte er und legte ihn wieder hin) und war spätestens ab da wieder ganz der Alte.

Es ist hochinteressant, dass er jetzt selbst mit Schwestern und Ärzt*innen kommuniziert und ihnen auch Antworten gibt, dadurch macht er außerdem teilweise viel besser mit, und die Schwester, die er nach dem Entfernen des Pflasters schmollend aus dem Zimmer geschickt hat, wird das vermutlich verkraften 😉 (Sie hat gegrinst und sich gefreut, dass es ihm gut geht, also ja.)

Während des Herumsitzens habe ich außerdem ausgetüftelt, wie der junge Mann am Dienstag als Pinguin in die Kita gehen kann. Ich nähe selbst, und ich bin wild entschlossen, dass abgelegte schwarze und weiße T-Shirts und ein gelber Frotteestoff aus dem Fundus am Ende einen schönen Pinguin ergeben, ohne mich unglaublich viele Nerven zu kosten.

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Achtundzwanzig

Falls das Kind nächste Woche doch nicht operiert wird (OP-Termin eines Kindergartenkindes im Februar ist, sagen wir mal, ambitioniert, was die gesundheitlichen Voraussetzungen betrifft), dann darf er am Faschingsdienstag als „Binguin!“ in die Kita. Ich muss mir nur noch einfallen lassen, wie ich das dann kurzfristig zusammenbastle…

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Siebenundzwanzig

Gestern habe ich per Zufall einen Satz auf Esperanto gelesen (und verstanden) und mich dadurch daran erinnert, dass ich das ja auch mal angefangen hatte zu lernen.

Am besten kam ich zum Selbstlernen ja bislang mit Babbel zurecht, oder vielleicht lügt es auch daran, dass mich Dänisch mehr interessiert hat Niederländisch, Spanisch und eben Esperanto, die ich mit Buch/CD/Homepage gelernt habe. Ich glaube allerdings tatsächlich, dass es an der App und ihrem Aufbau lag, denn die anderen Sprachen würde ich schon auch gern besser können. Gut, für Spanisch und besonders für Esperanto fehlen mir etwas die Anwendungsgelegenheiten…

Außerdem wäre es bestimmt sinnvoll, bis zum Sommer mein Italienisch etwas aufzupolieren, das ist doch etwas eingerostet. Mal sehen, welchen Weg ich dazu wähle 🙂

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