Marled Magic

Ein neuer MKAL vo Herrn West ist angekündigt, der den Marled Magic Shawl ergeben soll.

Marled bedeutet soviel wie marmoriert, gesprenkelt oder fleckig, und während der gute Mann wirklich viele schreiend bunte Sachen strickt, kann man sich ja immer selbst entscheiden, bis zu welchem Punkt man seinen Ideen folgt, und es dann zum Beispiel weniger neonlastig ausfallen lassen.

Eigentlich hatte ich mir für dieses Jahr etwas Zurückhaltung an der Wollfront vorgenommen, weil ich zum einen noch viel Wolle auf Lager habe und nicht speziell für ein Projekt neue bestellen will (weil nämlich die, die schon da ist, dann doch meist nicht passt), und weil ich andererseits ja mehr lesen will, und diese beiden Tätigkeiten leider etwas in Konkurrenz zueinander stehen. Es soll Leute geben, die das insbesondere mit einem eBook-Reader gleichzeitig können, aber es hat mich bislang noch nicht so recht gereizt, es zu probieren.

Nun ist dieses Design aber als StashBuster konzipiert, also zum Aufbrauchen des bereits vorhandenen Wollvorrats (stash). Hmm. Klingt verlockend. Die vorgesehene Wollstärke ist auch genau die, in der ich wirklich zu viele Knäuel habe, so viele Socken werde ich vermutlich nie stricken. Man braucht 700-800g in mindestens 7-10 verschiedenen Farben, verstrickt immer zwei Fäden gleichzeitig und soll laut Empfehlung zumindest ein paar gemusterte Farben verwenden. Ich werde nun also wohl doch mal meine Kisten durchsehen und schauen, was ich so zusammenbekomme, das farblich für mein Auge harmoniert, und mir dann mal die ersten beiden Hinweis aus der Ferne ansehen. Los geht es am 3. März, live mitstricken werde ich eher nicht, aber ich könnte ja mal den KAL von letztem Herbst beenden… Vorher aber zuerst die aktuellen Socken, die sollten an sich an einem Abend fertigzustellen sein.

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Erd- und andere Arbeiten

Außer Aufräumarbeiten in der und um die Pergola haben wir heute noch die Gemüsebeete zum Teil vorbereitet, also die Bodenbeete umgegraben (da fehlt noch eins) und gerecht (da fehlen noch drei) und die Hochbeete abgeräumt und gejätet. Der Minigecko hat währenddessen mit dem Metermaß verschiedenes ausgemessen und anschließend die Wiese gekehrt (mit seinem Besen, nicht dem Metermaß). Es sieht nun schon deutlich besser aus, und wird morgen dann endgültig bereit gemacht für die Spinat-Aussaat nächste Woche.

Heute Abend habe ich den Plan für den Anbau in Mischkultur weiter zu Papier gebracht, so langsam habe ich das Gefühl, alles bedacht zu haben. Etwas Umbauarbeiten wird noch der Tomatenanbau erfordern, die sollen es schließlich warm und vor allem von oben trocken haben, aber auch da haben wir eben auf dem Sofa eine gute Lösung gefunden.

Vermutlich werden wir morgen oder am Sonntag die Anzuchtschalen einweihen. Dazu muss dann auch nur noch ein Fensterbrett verbreitert werden, was gar nicht so umständlich ist, wenn am Dienstag der neue Gefrierschrank kommt und die derzeit noch fast im Wohnzimmer stehende alte Kühl-Gefrier-Kombi nicht mehr im Weg steht.

Im Geckohaus passiert also der übliche Wahnsinn 😉

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Gut genutzt

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was man an so einem halben Urlaubstag alles erledigen kann.

Heute zum Beispiel: viel Wäsche zusammen legen, etwas Wäsche waschen, bergeweise Baumarktrechnungen und ähnliches der letzten gut vier Jahre durchsehen und sortieren, den Gartenarbeitsplatz in der Garage freilegen, dabei diverse kaputte oder unpraktische Blumenkästen und -Töpfe entsorgen, und zwischendurch ein wenig dies und das recherchieren und die Spülmaschine ausräumen.

Ich bin recht zufrieden, auch wenn ich nichts dagegen gehabt hätte, den Gemüsegarten umgraben zu können, aber dazu war es mir zu windig und kalt und nieselig. Das erste Blumentopflager zu sortieren und auszumisten war aber durchaus auch sehr zufriedenstellend, nun muss ich nur die anderen noch finden. Es gibt noch zwei, glaube ich. Falls sie sich nicht vermehrt haben…

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Gartenpläne

Die Gartenpläne und -planungen für dieses Jahr nehmen Form an.

Am Donnerstag habe ich Saatgut bestellt, dieses Jahr in der Variante bio und samenfest, dazu vernünftige Anzuchtschalen, und erstaunlicherweise war das alles nach 48h, also gestern, schon bei uns angekommen. Jetzt muss ich die Beetbesetzung konkret planen, also mein Mischkulturbüchlein wälzen und puzzeln, was benachbart sein darf und was nicht. In dem Kontext werden wir dann auch entscheiden, wieviele Pflanzen es pro Sorte sein sollen und wieviele wir daher aussähen. Was dazu noch fehlt ist Anzuchterde, die kaufe ich morgen. Und Vliesmatten zur Bewässerung, falls ich welche finde.

Gestern waren meine Schere und ich im Vorgarten aktiv (später auch noch im restlichen Garten), außerdem sind die leergefutterten Sonnenblumen nun alle der Erde entrissen. Das Problem daran ist nur, dass ich für diese Massen an Grünschnitt gar nicht unbedingt Platz habe… mal sehen, vielleicht ist der hinterste Kompost (wir haben inzwischen drei, zwei hat uns die Nachbarin nämlich vermacht) inzwischen doch noch etwas gesackt, dann könnte es gehen. Nun muss vorne noch frisch gemulcht bzw. gerecht werden, dann sieht es schon wieder ganz passabel aus.

Dann sollte es an die Beetvorbereitung gehen, das habe ich für März eingeplant, irgendwas darf nämlich ab April ins Freiland gesät werden. Passend dazu werden wir das übernächste Wochenende mit Kleinanzeigen verbringen, der Geckomann hat inzwischen Keller und Werkstatt sortiert und ausrangiert, was verkaufbar ist, davon dürfte auch mein Gartenarbeitsplatz in der Garage räumlich profitieren.

Ansonsten hab ich noch so Dinge wie die Fertigstellung der blühenden Hecke und der Beerengehölze vor, auch das eher früher als später, der Pool muss baldmöglichst kindersicher gemacht werden, für den Zaun haben wir Ideen (ein Stückchen höher darf er, und ein ordentliches Stück hübscher ist auch nicht schwer), und dann ist da noch die Sache mit dem Spielgerüst.

Es wird uns also vermutlich nicht langweilig werden 😉

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Ohrwürmer

Die letzten Tage hatte ich öfter mal „Pitsch Patsch Pinguin“ als Ohrwurm, heute ist es zur Abwechslung „Kawuras – Der Krebs“. 

Es gibt allerdings wesentlich schlechtere Ohrwürmer als welche von Anne Kaffeekanne, bzw. allgemein von Fredrik Vahle.

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Ausgleich 

Als ich gestern erst 7,5h im Büro am Schreibtisch saß (dazwischen ein Stündchen zum Mittagessen, überwiegend sitzend), dann anderthalb Stunden im Auto auf dem Weg nach Mainz, und über eine Stunde dort bei einer Veranstaltung, da tat mir dann um halb acht abends wirklich der Hintern weh. Die Aussicht darauf, wieder eine Stunde im Auto zu sitzen, war mehr als unattraktiv, und auch ohne Schmerzen war mir nach etwas Bewegung. Das Wetter war akzeptabel, nicht zu kalt für meine daheim vergessene Mütze, und so tat ich endlich mal wieder etwas, das ich dieses Jahr noch nicht getan habe: Cachen. Ein Multi um den Dom herum zeigte mir einige Stellen der Stadt, die ich ja ohnehin noch kaum kenne, das war also sehr praktisch, und danach fand ich ganz in der Nähe des Parkhauses noch einen kleinen Tradi. Eine Stunde war ich unterwegs, weh tat mir auch nichts mehr, also rundum gelungen! 

Auf dem Heimweg lernte ich dank Radio dann noch etwas über Dialekt pfeifende Amseln und über drei Oktaven pupsende Heringe.

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Wollbrot

Seit der kleine Wicht endlich Brot essen kann, haben wir auch wieder welches im Haus. Bisher hat es immer geklappt, rechtzeitig das nächste zu backen, das darf gerne so weitergehen.

Die ersten Durchgänge machte ich die Münsterländer Bauernstuten, gestern probierte ich dann was Neues aus: Schmalzbrot. Auch nicht sonderlich aufwändig, man braucht halt Schmalz und Röstzwiebeln, aber sonst ist es nicht ungewöhnlich in der Zubereitung, anders als z.B. das Belugalinsenbrot. Etwas irritiert war ich dann allerdings, als ich folgenden Satz las: „Währenddessen immer wieder rund wirken, bis eine wollige Struktur erreicht ist.“ Nun. Wollige Struktur. Hm. Vielleicht luftig und nicht klebrig? Weil fusselig und Fäden ziehend fände ich jetzt nicht so appetitlich…

Ich habe es jedenfalls immer wieder rund gewirkt, bis es schön Spannung hatte und kaum klebte. Heraus kam eine wunderbar knusprige Kruste (vermutlich vom Fett im Teig) und ein sehr schmackhaftes Brot, das man allerdings keinesfalls mit Marmelade essen möchte. Beim nächsten Mal probiere ich ein anderes Schmalz, wenn ich eins finde, in der Hoffnung, dass es sich nicht gar so sehr in den Vordergrund drängt. Aber auch so bin ich sehr zufrieden 🙂

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Punkte

– Neues Brot getestet: Schmalzbrot. Kühlt noch aus, wird morgen angeschnitten

– der kleinen Kuchenvernichtungsmaschine bei ihrem namensgebenden Tun zugesehen

– leider hab ich jetzt für morgen keinen Kuchen mehr zum Mitnehmen

– dafür frisches Brot

– meine Rapunzelsocken nehmen Form an, soeben wurde die Ferse fertig. Die erste Socke ist seit über zwei Jahren fertig.

– tatsächlich schon zwei Bücher gelesen dieses Jahr. Rekord für die letzten Jahre.

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Meilenstein

Eigentlich ja gleich zwei.

Zunächst: heute hatte ich einen Tag Urlaub, den ich zu einem guten Teil in meinem privaten Büro verbracht habe. Abgesehen davon, dass ich dort endlich wieder den Schreibtischstuhl getauscht sowie die Gelegenheit des aushäusigen Kindes zum dringend nötigen Staubsaugen genutzt habe, war mein hauptsächliches Ziel das, es endlich mehr als nur provisorisch arbeitsfähig zu bekommen. Das hat seit dem Umzug noch nicht geklappt, vielleicht hätte ich es im Mutterschutz vor Geburt hinbekommen, aber der fand ja nicht statt. Also habe ich heute ausgemistet und abgeheftet, Ordner geordnet, mit verschiedenen Schichten Baustaub überzogene Ablageordner gereinigt und beschriftet und so ein System entworfen und umgesetzt, das mir vernünftig und praktikabel erscheint. Ganz freigelegt ist der Schreibtisch noch nicht, für das Aussortieren von Nichtpapier hatte ich heute keinen Nerv. Sehr zufrieden bin ich dennoch.

Den zweiten Meilenstein hat der Minigecko gestern vollbracht: er traut sich nun, seine bereits vorhandenen Fähigkeiten des freien Laufens anzuwenden, auch ohne dass man ihn dazu explizit hinstellen und losschicken muss. Entscheidend war wohl, dass er festgestellt hat, dass er ja frei stehen kann. Als er heimkam ist er auch sofort vom Sessel geklettert und quer durch den Raum zu seinem Akkuschrauber marschiert. Tagsüber wollte er aber nicht einfach zeigen, was er Neues kann. Als er vom Papa abgeholt wurde, dieser ihn aufforderte, zu ihm zu kommen, und er das dann auch ganz selbstverständlich frei laufend tat, erntete er von Tante und Onkel große Verwunderung – den ganzen Tag hatte er sein Können verheimlicht ;-). 

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Triumph

Heute trug ich das PocketBook zum Buchhändler. 

Die erste Verkäuferin kannte sich nur mit Tolinos aus und schickte mich zur zweiten, die war aber nicht da, so kam ich zu dritten. Sie tat ihr Möglichstes, beriet sich auch mit #2, die im Lager war (und mir vor zwei Wochen Reiseführer verkauft hat), konnte dann aber als letzte Chance nur das Einsenden an die Tübinger Zentrale anbieten, vielleicht hätten die noch eine Idee. Der Garantiezeitraum sei zwar schon rum, aber einsenden und mal kucken sei trotzdem kostenlos. Ich ließ also kurz nach eins das Gerät mit Telefonnummer und Mailadresse im Laden zurück und sollte dann irgendwann aus Tübingen hören.

Um viertel vor zwei waren wir wieder daheim, und ich sah, dass ich grade von der Buchhandlung angerufen worden war. Nanu. Ich kam aber nicht weiter dazu, mir Gedanken zu machen, das Kind musste ins Bett und ich hatte Hunger, und so schaute ich dann erst kurz nach vier in meine Mails. „Ihr Reader liegt zur Abholung bereit.“ Ähm? Irrtum, Turboversand oder Wunderheilung? Ich rief an, und es stellte sich heraus, dass #2 kurz nach meinem Abgang das Gerät ans Kabel gehängt hatte, und jetzt ginge es tatsächlich wieder, ich könne es abholen.

Dies motivierte mich dazu, ein Brot zu backen, das hatte ich ebenfalls am Samstag, dem Tag des berüchtigten Updates, schon getan, und es war nicht so sehr gut gelungen (abgelaufene Trockenhefe ist im Endeffekt nur nutzloses braunes Pulver). Wenn jetzt der Reader wieder funktionierte, war ja vielleicht auch dem Brot mehr Erfolg beschieden. Außerdem hatte ich inzwischen Frischhefe besorgt.

Das Backen führte allerdings dazu, dass ich nur mit viel Aufwand rechtzeitig noch im Laden angekommen wäre, also schickte ich den Geckomann auf seinem Heimweg dort vorbei. Daher weiß ich nun auch, dass #2 es war, die ihn damals beim Kauf so gut beraten hat. Ans Kabel gehängt, ging der Reader wohl erstmal aus, dann wieder an, fuhr hoch, führte in wenigen Minuten das Update durch und tat ganz unschuldig.

Zuhause ließ er sich anstandslos mit dem Laptop verbinden, keiner von beiden stürzte ab, ich konnte das geliehene Buch übertragen und es ließ sich ohne weiteres öffnen.

Was ich heute Abend gemacht habe?

Frisches Brot mit Tomaten und Zwiebeln gegessen und 50 Seiten gelesen.

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