Einundsiebzig

Sooo. Was seit Anfang Mai geschah:

Viel Müdigkeit, wenig Kreislauf, zu warm für Kreislauf und Schlafbedarf. Eine 15. Schwangerschaftswoche, die der Kreislauf- und Schlafproblematik natürlich zugrundeliegt. Zur üblichen Blogzeit viel zu müde, um auch nur einen halben geraden Satz herauszubringen.

Viel weniger Gemüsegarten als geplant, eben wegen warm und müde und Kreislauf. Immerhin, ein paar Tomaten und Paprika sind im Gewächshaus, das jeden Abend um 9 selbständig gießt, und auf die Beete draußen setze ich vielleicht doch noch was pflegeleichtes. Ach so, und die Beerensträucher legen dieses Jahr schön los, wir konnten Johannisbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Taybeeren und Stachelbeeren ernten und können das teilweise wohl auch noch den ganzen Sommer hindurch.

Seit Montag sind wir in Pavia. Inzwischen bin ich nicht mehr ganz so müde, sonst wäre die Idee nicht so berauschend gewesen, aber so geht es, vor allem da die hiesige Hitze auch eher trocken ist. Gestern in Genua war es viel feuchter, und prompt hat mein Kreislauf sich ab und zu gemeldet.

Mehr zu Pavia und Genua und überhaupt folgt separat, das will ich nicht alles auf dem Handy schreiben, wo ich ja auch keine Fotos einfügen kann. Jetzt wollte ich hauptsächlich mal wieder reinkommen, dass das arme kleine Geckoblog nicht wieder monatelang verwaist.

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Neunundsechzig

Wenn man aus Versehen und völlig unbeabsichtigt am Koningsdag, also dem Nationalfeiertag, gegen 11 im sonst eher beschaulichen Katwijk ankommt, dann kann es passieren, dass der Gecko an sich ob der Menschenmassen zunächst leichte Zustände bekommt, und das bereits im Parkhaus.

Aber gut, so ein Abendessen im „Vorgarten“ des gemieteten Häuschens (= die zugehörigen paar Quadratmeter Strand direkt vor der Tür) mit Blick auf die in der Sonne funkelnde Nordsee renkt das dann doch wieder ein.

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Achtundsechzig

Heute bei der Arbeit ergab es sich völlig unerwartet, dass ich meine ToDo-Liste fast vollständig abarbeiten konnte (was noch draufsteht erfordert Antworten von KollegInnen bzw. lohnt sich erst morgen), die sieht so leer aus, als hätte ich jetzt drei Wochen Urlaub, dabei bin ich nur drei Tage weg, und davon bin ich einen Tag eh nie da (Freitag), einer ist Feiertag und einen hab ich tatsächlich Urlaub. Faszinierend.

Der Plan für morgen steht auch, hoffentlich denke ich nach dem Aufwachen auch noch dran, dass ich die Waschmaschinenladung in den Trockner füllen wollte… oder ich beauftrage den Mann noch, wenn der nachher heimkommt, allerdings ist die Maschine dann vielleicht noch gar nicht fertig. Ansonsten habe ich strategisch geschickt „kindfreie“ Aufgaben auf Mittagsschlaf, Nachmittagskita und dann Schlafenszeit gelegt in der Hoffnung, dass der Rest zwischen Kita und Abendessen zusammen mit dem Kind funktioniert. Die größte Herausforderung: nach dem Abholen ins Haus gehen und nicht draußen bleiben, denn draußen kann ich keine Proviant-Cookies backen – es könnte laut werden, wenn das Geckokind nicht Bocki fahren darf. Abends erst backen ist jedenfalls keine Alternative, da wird der Rest gepackt und das Auto beladen, denn am Freitag geht es ekelhaft früh los.

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Siebenundsechzig

Erdbeeren! Das Erdbeerbeet ist bestellt und etwa 30 Erdbeerpflanzen in vier Sorten sind endlich im Boden. Sobald das Wetter mich lässt kommt der Knoblauch dazu.

Außerdem hat der Geckomann die Bohnenstangen gestellt, bei der Knoblauchgelegenheit dürfen dann also auch die Kohlrabi ins Beet.

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Sechsundsechszig

So ein Wochenende mit gutem Wetter kann ja doch ganz anders laufen, als gedacht. Meinem Kreislauf war das nämlich deutlich zu schnell deutlich zu warm und er deshalb der recht unverrückbaren Ansicht, maximal sitzende Position sei auf Dauer erträglich, höchstens ab und zu mal ein paar Schritte rumlaufen, aber keinesfalls im Garten buddeln oder ähnlich anspruchsvolle Dinge.

Aber der Reihe nach: Gestern gingen wir ein letztes Mal zum Frühchenfrühstück unserer Klinik, wir sind dem inzwischen alle drei entwachsen, was ja auch gut so ist. Danach versuchten wir, dem Kind neue Sandalen zu kaufen, aber wir waren entweder zu früh oder zu spät damit dran, jedenfalls gab das Angebot nichts her, mit dem ich zufrieden gewesen wäre. Eigentlich wollte ich nachmittags dann in den Garten, aber siehe Kreislauf, und der Geckomann machte unser Hoftor wieder gängig – jetzt kann das Kind wieder durch den Hof springen und ich muss keine Barrieren aus Mülltonnen, Blumenkübeln und meinem Auto mehr bauen, um die Bobbycar-Rennstrecke nicht auf den Gehweg ausweiten zu lassen.

Heute war eine Wanderung durch die Karlstalschlucht geplant, darauf freute ich mich seit Tagen, und seit Jahren will ich da endlich mal hin. Wir wollten zwischen 9 und 10 los, schließlich haben wir fast eine Stunde Fährt bis dorthin. Während wir uns so fertigmachten stellte ich allerdings fest, dass ich mich bei was auch immer der Minigecko da genau gehabt hatte, weshalb ich ihn am Donnerstag um 10 aus der Kita holen musste und er freitags dann auch daheim blieb, angesteckt hatte. Ich pendelte den Vormittag über zwischen Bad und Bett, immerhin war mir aber (zumindest nach dem Verzehr eines Rosinenbrötchens) nicht schlecht. Dennoch haben wir unseren Ausflug natürlich abgeblasen.

So ingesamt war das Wochenende durchaus entspannend, aber eben lange nicht so produktiv, wie ich es eigentlich wollte. Und wer weiß, wann ich endlich diese Schlucht zu sehen bekomme…

Immerhin, heute Abend hatte der Holzbackofen Saisonstart mit der ersten Pizza des Jahres. Und morgen Abend kommen endlich die Bohnenstangen ins Beet.

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Fünfundsechzig

Das Stangenbohnen- und Kohlrabi-Beet ist seit heute bereit für die Stangen, und die Kohlrabi scharren auch schon mit den Hufen.

Das Zucchini-Zwiebel-Kräuter-Beet (ich weiß grade nicht auswendig, ob der Plan Borretsch oder Basilikum vorsieht) wurde heute liebevoll vom Minigecko bebaggert und gerecht, da muss man vielleicht nochmal mit der Grabegabel (und wahrscheinlich finde ich dann doch noch zwei Eimer Wurzeln und Zeug) durch, dann können die Zwiebeln rein.

Das Erdbeer-Knoblauch-Lauch-Beet ist morgen dran, das sieht am schlimmsten aus, dabei sind sowohl Erdbeerpflanzen als auch Knoblauch schon vorhanden und warten ungeduldig.

Das Kürbis-Mais-Phacelia-Beet wird morgen fertig für Phacelia, hier half mir heute der Minigecko bei der Grünzeug-Entfernung nach dem Umgraben.

Das Tomaten-Zwiebel-Basilikum-Beet muss erstmal noch von abgeschnittenen Himbeerranken befreit und dann umgegraben werden. Und ich muss mich entscheiden, ob da eine andere Sorte Zwiebel rein soll als bei den Zucchini. Tomaten und Basilikum keimen immerhin schon.

Und schließlich das Buschbohnen-Radieschen-Dill-Borretsch-Bohnenkraut-Beet: das muss auch noch umgegraben werden, hat aber gar nicht so furchtbar viel Bewuchs, da sollte das Wurzelsuchen hoffentlich schnell gehen. Denn auch hier gilt, die Radieschen könnten eigentlich schon in den Boden.

Das Gewächshaus hat immerhin wieder alle Scheiben, die meisten sind inzwischen versilikoniert, die restlichen werden folgen. Auf der Paprikaseite wächst Melde, die muss bald weichen, und dann kommt wieder Kompost rein. Vor Mitte Mai kommen aber weder Paprika noch Tomaten raus, das eilt daher nicht ganz so sehr wie anderes.

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Vierundsechzig

Da war ja ganz schön viel los.

Ein Baumarktbesuch (für Pflanzen) am Donnerstag, ein Gartenmarktbesuch am Montag. Ein wörtlich ins Wasser gefallener Gartentag am Freitag – da wollte ich eigentlich die tags zuvor gekauften Pflänzchen direkt ein- respektive austopfen – den ich dann eben zum Waschtag umfunktioniert habe, da passte das Wasser wenigstens ins Konzept.

Zwei längere Autofahrten am Samstag, nämlich morgens um 6 nach St. Augustin und abends um 18 Uhr zurück, alle drei. KEKS hatte sein jährliches Bundestreffen, wir waren das erste und bestimmt nicht das letzte Mal dabei. Es war sehr interessant, einerseits nochmal ein paar Zahlen und Statistiken zu hören, andererseits Vorträge und Diskussionen zum Beispiel zu „Essen und Atmen“. Und natürlich, wie Selbsthilfeorganisationen das so an sich haben, Austausch mit anderen Betroffenen bzw. deren Eltern.

Nachts erfreute uns das Kind dann bis in den nächsten Tag hinein mit einem Magen-Darm-Virus, den es sich vermutlich in der Kinderbetreuung beim Bundestreffen aufgesammelt hat (diesbezüglich: völlig fremde Menschen, niemand Bekanntes außer seiner Decke, und der Knopf blieb bestens gelaunt den ganzen Vormittag dort, bis wir ihn zum Mittagessen abholten. Im Rückblick auf das Vorgespräch einer anderen Kita, die den Minigecko dann doch nicht wollte, das vor fast einem Jahr stattfand und uns quasi eine unmöglich erfolgreiche Eingewöhnung mit fast nicht möglicher Trennung prophezeite (sie hat 40 Jahre Berufserfahrung, sie sieht das auf den ersten Blick…), ist das geradezu… ich weiß gar nicht, was das ist. Wir waren jedenfalls sehr stolz.) Montag blieb er daher daheim, und heute hat er das Essen vom Sonntag nachgeholt.

Gestern pflanzte ich den restlichen Pflanzeneinkauf ein und habe jetzt ungefähr so eine Blumenecke, wie ich das schon einige Jahre haben will. Zwar ist die Fassade noch nicht fertig und die Ecke wird nochmal geräumt werden müssen, aber das konnte mich dieses Jahr nicht bremsen.

Heute dann besuchten wir direkt nach der Kita die Käfer, irgendwann spielten die Kinder auch tatsächlich miteinander, und die Verabschiedung war sehr herzlich. Hundemüde bin ich aber schon wieder, so dass ich daheim nicht mehr viel anderes machte, als die gemähte Wiese zu bewundern, die der Geckomann während unserer Abwesenheit gezaubert hatte.

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Dreiundsechzig

Drei Umsatzsteuervoranmeldungen gemacht (davon eine eigene), einen Kofferraum voller Elektroschrott zum Wertstoffhof gebracht, ein Physiorezept geholt, eine Streik-Notbetreuungs-Kita-Tasche gepackt, eine Glasschüssel in sehr sehr viele Einzelteile zerlegt.

Kann man ja fast erfolgreich nennen, so insgesamt. Eine Reihe stricken wäre allerdings auch schön gewesen.

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Zweiundsechzig

Das Wochenende war voll, heute irgendwie auch und deshalb bin ich schon wieder den ganzen Abend müde. Wird ja langsam etwas langweilig.

Am Samstag habe ich mich mal wieder in KA verabredet und war leckeren Kuchen essen im Café Kongress, was dann länger dauerte als gedacht, so dass es doch schon nach 7 war, als ich wieder daheim war. Aber mittlerweile ist es da ja noch hell, dann kommt es mir nicht ganz so spät vor. Außerdem aßen wir das erste Mal für dieses Jahr draußen zu Abend (bzw. die Herren hatten schon gegessen, als ich ankam), das war auch ganz prima. Und da nun die Draußen-Saison endgültig eröffnet ist, ist auch die große Kaffeemaschine wieder in die Sommerküche eingezogen und die Senseo kommt wieder in die Küche drinnen. Mein Saatgut wurde übrigens auch endlich versandt, ich kann dann endlich aussäen.

Gestern waren wir in Fellbach, wie schon öfter beim Festival der Weingenüsse, und nicht zum ersten Mal trafen wir uns dort mit des Minigeckos Namensvetter. Wir lernten außerdem Soft-Polenta kennen (und sind sehr angetan), und nahmen Einblick in des Minigeckos Kuchengeschmack, gestern: bitte mit Sahnecreme. Unbedingt. Nein, weiterlaufen ist nicht möglich, „Duche!!“, und die Notwendigkeit, zunächst am Stand nebenan einen Bon kaufen zu müssen, traf auf nicht all zu große Einsicht. Zum Glück war die Aprikosen-Käsesahne-Torte danach noch da…

Heute die vierte Kita-Nachmittags-Tour mit Rad, endlich mit genügend Luft auf den Reifen, und schon war ich viel schneller. Gut, das mag auch daran gelegen haben, dass des Kinds Gruppe gerade am Rausgehen war und er daher keine Schuhe wechseln musste 😉

Am Abend dann begann bei uns die Spargelsaison. Wir kaufen nach Möglichkeit immer beim gleichen Hof, der nur in der Spargelzeit seinen Hofladen geöffnet hat (auch wenn er da dann nicht nur Spargel verkauft), was also bedeutet, dass man sich so 9 bis 10 Monate nicht sieht – und trotzdem werden wir jedes Jahr wieder erkannt, heute wurden dem Geckomann direkt wieder Grüße an mich aufgetragen. Da schmeckt der Spargel doch gleich nochmal so gut 🙂

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