Schnipsel

Gestern hab ich des Geckomanns Weihnachtsgeschenk und das meiner Eltern für uns bestellt.

Heute Abend dann habe ich mir einen Schwung Pullis zur Auswahl bestellt, da ich definitiv nicht genügend für vier aufeinander folgende Arbeitstage die Woche habe (letzten Winter waren es noch drei Tage und nur zwei nacheinander, das war tatsächlich ein Unterschied in der Kleidungsplanung, den davor war ich in einem überheizten anderen Standort, und den davor schwanger bzw. in Mutterschutz und noch dazu am überheizten Standort, und der davor war wie der dazwischen, falls mir noch jemand folgen kann, und für weiter zurück bin ich jetzt grad zu müde) und heute durch einen hübschen Pulli meiner Kollegin daran erinnert wurde, dass sich diese vermutlich nicht einfach so in meinem Kleiderschrank materialisieren werden. Ich bin gespannt.

Gerade eben habe ich mich aus Versehen mit der falschen Creme eingecremt, jetzt rieche ich nach „Wachwerden!“ statt nach einschlafen. Glücklicherweise bin ich müde genug, trotzdem schlafen zu können, andererseits riecht mir das für nachts tatsächlich etwas arg. Vielleicht creme ich also noch drüber.

Heute hab ich bei der Arbeit lauter Kleinkram erledigt, der immer auf einen ruhigen Moment dafür wartet, weil man ihn einfach nur einmal in Ruhe durchdenken muss und dann ist es ganz einfach. Da ich diese Woche alleine im Zimmer bin, hab ich diese Ruhe und konnte viele Fähnchen in Häkchen verwandeln. (Ich hab auch einigen Großkram erledigt, der wartet aber eh nie auf einen ruhigen Moment ;-))

Außerdem war ich heute mit der Kollegin mit dem schönen Pulli in der Mittagspause Crêpes essen, zu Fuß, weil es so schön sonnig war. Sehr angenehm 🙂

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Schatten

Weihnachten wirft seine Schatten voraus. Die Geschenkeplanung ist für meinen Teil eigentlich abgeschlossen, besorgt wird der Rest innerhalb der nächsten zwei Wochen. So ein Urlaub in der vorletzten Woche vor Weihnachten zwingt einen dazu, schon im November zu Potte zu kommen. Gar nicht mal so unpraktisch 🙂

Zur Geschenkeplanung- und beschaffung haben wir uns heute in der Stadt getroffen. Es ist vermutlich das letzte Jahr, in dem man das Kind mitnehmen kann, wenn man seine Geschenke kauft 😉 Wir hatten noch etwas Zeit, bevor der Geckomann ankam, und statt so lange auf dem Marktplatz rumzustehen stapfte der Mini los, quer durch die Stadt zur Buchhandlung. Gut, ich wies ihn vor der Buchhandlung darauf hin, dass es hier ganz viele Bücher gibt, woraufhin er seinen Weg geradeaus beendete und Richtung Ladentür abbog. Auch den Rückweg legte er zielstrebig zurück und bewunderte auf dem Marktplatz dann die Maroni-Lok, das Karussell und die ganzen funkelnden Lichter, der Weihnachtsmarkt hat zu meiner Überraschung nämlich schon begonnen. Dafür kam er danach aus dem Spielwarengeschäft fast nicht zur Tür raus, weil nämlich direkt an der Tür lauter Besen stehen, und es natürlich nicht möglich ist, einen Besen stehen zu lassen, und erst recht nicht viele. Nun. Er musste trotzdem, er hat nämlich schon genügend Besen.

Auch die nächste Umräumaktion wirft ihre Schatten voraus, selbst wenn wir noch nicht geplant haben, wann sie stattfinden wird. Es ist aber nötig, dafür die CD- und DVD-Sammlung zu reduzieren. Das wollte ich eh schon länger machen, denn insbesondere durch Netflix sind einige DVD-Serien-Boxsets so ein bisschen überflüssig geworden, und die CDs… puh. Ich habe damit also heute mal angefangen und habe auch rausgefunden, wo man die Scheiben denn entsorgt. Am Freitag werde ich daher dem Bürgerbüro mal einen Besuch abstatten.

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Spät

Jetzt ist es schon wieder so spät, eigentlich wollte ich heute früher schlafen gehen. Nun denn.

Die Mütze ist fertig gestrickt und kann morgen verschickt werden, meine knapp 10.000 Schritte für heute hab ich eben im Wohnzimmer auch noch fertig gelaufen, nachdem ich bei der Heimfahrt vom Geburtstagfeiern im Kraichgau schon am Ortseingang ausgestiegen war, um einen Schritt-Grundstock zu erlaufen. Öffz.

Immerhin weiß ich jetzt definitiv, welches der zweite Kindersitz (die permanente Umbaulogistik und „wer bringt heute zur Kita und wer holt ab“, tauschen wir mittags die Autos oder bauen wir den Sitz um und überhaupt alles haben uns beschließen lassen, dass jedes Auto einen Sitz bekommt) werden wird, habe noch Weihnachtsideen bekommen und meine Uhr sagt, ich habe auch meine Trainingsvorgaben erfüllt.

Ach ja, und das Kind kennt neben blau jetzt auch grün und rot, schon ein bisschen länger auch weiß und lila, als nächstes könnten wir ihm mal gelb nahebringen.

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Gemütlich

Der Titel trügt etwas, gar so gemütlich war es heute eigentlich nicht bei uns. Aber mit neuerstandenem Jumpsuit (wie hieße das denn auf deutsch? Einteiler? Strampler? Hausanzug?) abends auf dem Sofa, mit Heißgetränk und einer fast fertig gestrickten Mütze auf den Nadeln, da wurde es dann doch noch gemütlich. Es half natürlich, dass mir zu dieser Stunde dann nicht mehr lautstark furchtbare Grausamkeiten (wie z.B. Socken ausziehen vor dem Wickeln, denn die müssen unbedingt am Fuß bleiben, oder Socken anziehen nach dem Wickeln, denn der Fuß darf keinesfalls nicht nackig sein, oder auch meine Unfähigkeit, gleichzeitig Geschirr zu spülen und das Kind auf den Arm zu nehmen, und meine Weigerung ihn stattdessen auf den Herd zu setzen, sowie der unmenschliche Vorschlag, ihn stattdessen in seinen Turm zu stellen, und das war jetzt nur eine kurze Zusammenfassung) vorgeworfen werden konnten, und außerdem, dass seit dem gar nicht mal so frühen Nachmittag auch endlich der Geckomann wieder zuhause war (der dem armen Kind später untersagte, mit seinen Maiskörnern um sich zu werfen, man hat’s aber auch schwer). Letzteres, also die Rückkehr, nicht der Mais, ermöglichte mir eine recht spontane gemütliche Bestandsaufnahme des Schrankbodens. Huuuui. Da sammelt sich einiges an, und seit mindestens 2014 wurde da nicht mehr sortiert. Aus jenem Jahr kam nämlich ein Flyer in einem Rucksack, dessen Existenz ich schon völlig vergessen hatte, und das Milka-Kuh-Kostüm ist vermutlich direkt nach dem Einzug 2012 dorthin gewandert und wurde seitdem nicht bewegt. Irgendwo muss auch noch eine Kuhglocke sein…

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Marktlücke

Seit ein paar Wochen suche ich etwas, das eine Marktlücke zu sein scheint. Dabei finde ich es eigentlich gar nicht so schwer.

Es geht um Milch. Schon immer bevorzuge ich da eindeutig die homogenisierte, mit der aufrahmenden komme ich einfach nicht klar. Ich probiere es ab und zu mal wieder, aber nein, die steht im Zweifelsfall so lange im Kühlschrank, bis sie noch ganz andere Probleme hat, weil ich sie einfach nicht trinken mag. Seit der letzten oder vorletzten Milchbauernaktion achte ich außerdem bei Milchprodukten darauf, dass es eine der faireren Sorten ist. Und eigentlich würde ich gerne auf den Tetrapak verzichten und die Milch in der Glasflasche kaufen. Ach so, schmecken soll sie natürlich auch!

Nun. Ich habe jetzt mal die Supermärkte im Ort unter die Lupe genommen, und die Kombination fair und Glas scheint es nur in nicht homogenisiert zu geben. Ich hab sogar die einzige nicht faire Glasmilch nach Jahren wieder getestet, aber nein, sie schmeckt mir noch immer nicht. Sie schmeckt noch immer wie auf dem Schulhof meiner Grundschule, wo ich regelmäßig vermutete, sie sei sauer geworden. Heute weiß ich, dass sie das vermutlich nie war, sondern das einfach ihr spezieller Geschmack war, der einfach nicht meinen trifft. Hmpf.

Jedenfalls sieht es vorerst (mal noch im Nachbarort schauen) danach aus, als würde ich auch weiterhin Tetrapaks kaufen… immerhin bei Joghurt und Sahne habe ich keine Probleme, ein Glasprodukt zu finden, das mir gefällt, bei der Sahne stört mich auch nicht, dass sie sich absetzt, schließlich trinke ich die im Allgemeinen nicht pur.

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Lebkuchen

Nachdem ich letztes Jahr erstmals Lebkuchen gebacken habe, habe ich dieses Jahr das Ziel, das Rezept so zu optimieren, dass es alles hat, was ich bei einem Lebkuchen gerne hätte.

Da nutzte ich natürlich gerne die Gelegenheit, für den Adventsbasar des Kindergartens, für den Sachspenden gesammelt werden, Lebkuchen zu backen, da ich somit einen weiteren Backtest machen konnte.

Ungeplanterweise musste ich dann aber die gehackten und die gemahlenen Mandeln entsorgen, da in der noch verschlossenen Packung von ersterem Mottengespinst auftrat, was mir leider erst auffiel, als ich die Mandeln in die Schüssel über letzteres schüttete. Börks. Ich entsorgte also beides und ärgerte mich gewaltig, denn ich hatte keine gemahlenen Mandeln mehr, und Überich wollte nicht auf Haselnüsse pur ausweichen. Hmpf, also nochmal einkaufen, was bedeutete, dass ich am Plätzchen-Sonderheft der Freundin nicht vorbeilaufen konnte, ohne es mit zu nehmen, und außerdem meine Zeitplanung ziemlich über den Haufen warf. Nun ja.

Die Rezeptanpassung war aber super, statt 200g Zucker nur 160g, statt nur gemahlener eben auch gehackte Mandeln, etwas mehr Backpulver und statt einer Messerspitze Nelken einen Teelöffel Lebkuchengewürz. Außerdem hab ich anders portioniert und so statt zuletzt 16(?) Stück immerhin 27 rausbekommen. Das Rezept spricht zwar von etwa 40 Stück… ich kann aber vor Ort auch nirgendwo die empfohlenen Oblaten mit 60mm Durchmesser auftreiben.

Mal überlegen, ob ich noch etwas anpassen will. Gestiftelte Mandeln wären ja auch noch eine Option…

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Kleinkram

Mit meinem Schminkzeug-Einkauf von kürzlich bin ich vorerst mal ziemlich zufrieden. Zum einen endlich mal andere Farben, zum anderen damit, dass auch nach 18 Stunden der Lidschatten nicht unters Auge gewandert ist sondern noch ziemlich genau dort ist, wo ich ihn haben will.

Heute hab ich einen Storch überm Dorf gesehen, jedenfalls denke ich, dass es einer war. Wir haben fast Ende November.

Zum Thema Maus: sie ist über/in der Küchendecke. Mir ist noch nicht ganz klar, wie wir sie da rausbekommen, werde aber diese Woche ein paar Versuche starten. Immerhin bin ich recht sicher, dass keine von außen mehr reinkommen.

Nachdem wir jetzt die Schließzeiten der Kita haben, sollten wir demnächst mal entsprechend Urlaub beantragen.

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Haaaaach

Es handelt sich bei der Überschrift um ein behagliches Seufzen.

Heute Abend trat seit sehr langer Zeit mal wieder die Kombination Strickzeug, Tee, Sofa, Kerzen und Netflix ein. Um ganz genau zu sein gab es diese konkrete Kombination noch nie, denn Netflix haben wir erst seit etwa einem Jahr, davor waren es halt DVDs.

Jedenfalls macht die Mütze Fortschritte, und eine Kerze, die in angebranntem (nicht brennendem, das ist ein Unterschied) Zustand schon mindestens einen Umzug mitgemacht hat, wenn nicht gar zwei oder drei, durfte heute endlich runterbrennen, und der Nachfolger steht bereit.

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Weihnachtsbäckerei, evtl. Teil 4

Ich habe etwas den Überblick verloren, welcher Teil das jetzt ist, aber das ist ja auch nebensächlich, denn es gibt endlich Vanillemürbchen aka Saure-Sahne-Kringel.

Nachdem ich letzte Woche dank meiner Kombinationsgabe geklärt habe, dass kein Frischkäse in den Teig kommt, sondern Saure Sahne, und diese inzwischen auch gekauft habe, schlug ich heute, sonntags, das Rezept auf und stellte fest: Schmand. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings bereits Vanille und Mehl gemischt, dass es sich lohnt natürlich gleich das doppelte Rezept, also nahm ich einfach die Saure Sahne, denn Schmand war keiner da. Die geschmackliche Erinnerung ist fast ein Jahr alt, und wir können keinen Unterschied erkennen. Auch der Minigecko schien sich zu erinnern, denn er fand es erst sehr empörend, dass ich ihm nicht einfach die ausgestochenen rohen Teiglinge überreichte, und dann kamen die Dinger endlich heiß aus dem Ofen und er musste immernoch warten – unerhört! Aber keine Sorge, eine halbe Stunde später war die erste Reihe auf dem Rost, also genau das, was innerhalb seiner Reichweite lag, verschwunden. Ich glaube nicht, dass das diesmal eine Maus war.

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