Geckoblog

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Des kleinen Geckos Blog

 
 
 
 

Zitate

Gestern am See andere Gäste belauscht:
“Wale müssten doch eigentlich auch im Süßwasser leben können, oder? Das sind ja Säugetiere, die atmen ja nicht durch Kiemen.”
Ähm, ja. Viel hat nicht gefehlt und ich wäre aufgestanden und hätte die Damen und Herren darauf hingewiesen, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat, und dass, ja man glaubt es kaum, auch Süßwasserfische mit Kiemen atmen - das liegt daran, dass es Fische sind, und nicht am Süßwasser.

Vorhin in Kombinatorik:
“Wenn man Laien nach Integralrechnung fragt, dann bekommt man meist eine von zwei Antworten. Die erste ist In Mathe war ich schon immer schlecht, die zweite Die Integralrechnung ist die Umkehrung der Differentialrechnung. Während die erste Aussage meist richtig ist, ist die zweite im Grunde genommen falsch.”
Er spricht wirklich so, das lockert so eine Vorlesung ungemein auf. “Geschichtenerzählen mit Dr. W.” müsste eigentlich der Renner sein ;-) .

Lügen macht erfinderisch

Oder auf englisch: “The Invention of Lying“, was mir eigentlich besser gefällt und die Sache meiner Meinung nach auch besser trifft. Das kam in der Sneak, die diese Woche halbfinalbedingt bereits am Dienstag stattfand. Die hausinterne Note war eine 2, das Publikum entschied sich im Schnitt für eine 1,64.

Der Film ist eine Komödie mit Jennifer Garner und Ricky Gervais in der Hauptrollen und ganz allgemein auffällig vielen (Stand Up-)Comedians in der Besetzung. Die Idee ist wirklich ungewöhnlich, der Streifen ist sehenswert.

Die Protagonisten leben in einer Welt, die auf den ersten Blick ganz und gar wie die unsere erscheint, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass es nicht in der Natur des Menschen liegt, zu lügen. Das Konzept des Lügens ist unbekannt, und es geht sogar noch weiter: es werden keine Dinge gesagt, die nicht auf Tatsachen beruhen - es gibt also auch keine fiktionalen Filme oder Bücher, sondern ausschließlich Dokumentationen. (Mir fällt gerade auf - was ist mit Träumen? Wie gehen diese Menschen denn damit um, wenn Sie sich an eine Traumhandlung erinnern?) Das hat für den Zuschauer recht lustige Folgen, wenn sich beispielsweise zwei Leute verabredet haben und die eine den anderen begrüßt mit “Ich glaube nicht, dass das heute ein schöner Abend wird, ich bin da pessimistisch. Sie sehen langweilig aus und spielen nicht in meiner Liga, sie sind ein Dickerchen mit Knubbelnase.” Irgendwann kommt der Protagonist, Mark Bellison (Ricky Gervais) allerdings auf die unerhörte Idee, einmal “etwas zu sagen, das gar nicht so ist” - das Wort “lügen” ist natürlich nicht bekannt, der Vorgang wurde ja eben erst erfunden -, mit der Folge, dass ihm umstandslos geglaubt wird, selbst dann, wenn er total widersprüchliche Sachen hintereinander sagt. Er sagt es, also ist es so. Zwischendurch wird er auch noch völlig ungewollt zum Messias und schafft es außerdem, die Beulenpest zum Kassenschlager zu machen. Und natürlich, klar, eine Liebesgeschichte steckt auch noch drin ;-) .

Abkühlung

So eine Wasserschlacht auf dem Balkon hat schon was :-D . (Die Pflanzen sind danach allerdings eher weniger gegossen.)

Edit: So sah es danach aus:

Schnipsel

* Ich müsste mich mal endlich dazu bringen, mehr zu trinken. Was ich an einem Tag an Flüssigkeit zu mir nehme, ist viel zu wenig… vor allem jetzt, wo es so warm ist.

* In AGS (Algebraische Strukturen) schließen sich so langsam die Lücken, dafür tun sich ungeahnte Zusammenhänge auf und vorhin hagelte es Aha-Erlebnisse. Sehr schön. Das gleiche jetzt noch in Kombi (Kombinatorik und Analysis), bitte. Danke.

* Morgen der Versuch, ein Kleid zu kaufen. Stattfinden wird er in Mannheim und ich bin recht optimistisch. Danach gibts ein Eis vom Schmelzpunkt in Heidelberg. (Ungeschlagen leckerste Eisquelle, die gibt. Zum Niederknien und Reinlegen.) Und anschließend irgendwas mit Wasser und/oder Sonne, bevor in Neckargemünd ein Geburtstag gefeiert wird.

* Nachher Gockelburg in Maximiliansau. Statt Grillen. Bleibt der Balkon sauber so, wie er ist :-)

Moon

Am Mittwoch gab es in der Sneak Moon zu sehen. (Wer den Film sehen will, sollte den Link vielleicht nicht anklicken oder dann dort nur ganz selektiv lesen…) Nun ja. Von den Besuchern der frühen Sneak hörten wir, es käme ein toller Film, der sich auf jeden Fall lohne, die Noten spiegeln das auch wieder, es gab insgesamt eine 2,16. Wir zogen den Schnitt wohl etwas nach unten, denn unserer war 4,5 ;-).

Wir fanden ihn beide lahm, ich fand ihn noch dazu beklemmend, und sowohl Denis als auch ich saßen ab und zu mit enstpannt geschlossenen Augen kurz vor dem Einschlafen da. Gut, Science Fiction ist auch nicht unbedingt mein favorisiertes Genre, aber das war nicht der Grund für meine Note - und Denis, der mit dem Genre durchaus was anfangen kann, war ja auch nicht begeisterter als ich. Vielleicht fasst es ein Kommentar, den ich während des Films loswerden musste, am besten zusammen: “Mich interessiert ja schon, wie es jetzt ausgeht, aber könnten die vielleicht mal vorwärts machen?” Außerdem fand ich ihn teilweise vorhersehbar, einige Dinge jedenfalls, die vermutlich ein großes “Huch, na sowas” auslösen sollten, riefen bei mir eher ein “Habt ihrs auch schon gemerkt hervor”…. Eine Truman-Show auf dem Mond, mit einem zwar irgendwie ganz lustigen Roboter, der aber dafür, dass der Film in der Zukunft spielt, teilweise ziemlich altertümlich anmutete. Was zu erwähnen ist: Es gibt im wesentlichen nur einen Schauspieler (Sam Rockwell), der Rest sind Minirollen, die nur auf Monitoren auftreten.

Worum geht es? Wie gesagt, Moon spielt in der Zukunft, diese wird allerdings nicht genauer datiert. Es ist jedenfalls eine Zukunft, in der der Großteil der Energieversorgung der Erde durch Helium-3 gesichert wird, das auf dem Mond gewonnen und dann zur Erde geschickt wird. Dies geschieht hauptsächlich automatisiert, aber ein bedauernswerter Mensch muss immer auf dem Mond sitzen, um alles zu überwachen - drei Jahre lang, dann kommt die Ablösung. Der Protagonist befindet sich kurz vor Ablauf dieser drei Jahre und steht dementsprechend kurz vor einem Inselkoller - das hat das ein oder andere unvorhergesehene Ereignis zur Folge.

1966 - 2010

Ich würde ja sagen, jetzt sind wir quitt ;-) (Minute 38)

KinoVino

Gestern war in Neustadt im Roxy wieder das berühmte KinoVino (Kino und Wein, hört man ja ;-) ), und diesmal war auch ich mit von der Partie. Um 20 Uhr ging es in unserem Saal los, und nach den Trailern kamen die gewohnt lustigen Begrüßungsworte des Kinochefs, der uns diesmal bat, besonders freundlich zu den Italienern zu sein, die nachher in der Pause hinter dem Buffet stünden, und außerdem ankündigte, dass der erste Film zwar eigentlich schon auf deutsch fertig sein sollte, aber es eben dann leider doch nicht sei, weshalb sie ihn nun als Original mit Untertitel zeigten. Diese Ankündigung spaltete das Publikum ein wenig, teilweise kam Applaus auf, teilweise waren die Leute nicht so begeistert. Ich fand es gut, welch Überraschung, ziehe ich doch die Originalfassung oft vor - jedenfalls dann, wenn ich die Sprache verstehe ;-) .

Jedenfalls, der erste Film war Verlobung auf Umwegen, Deutschlandstart ist am 9.9.2010 (kein Wunder, dass die Synchronisation noch nicht fertig war…). Ich fand ihn toll, Denis wohl auch, das Roxy-Publikum gab eine 1,66, was den Film zum bestbenoteten seit Invictus macht (7.4., Note 1,64, zu dem wollte ich damals eigentlich auch was schreiben…). Im Mittelpunkt steht Anna aus Boston, die auf einen Heiratsantrag ihres Freundes wartet. Da dieser aber nicht zu kommen scheint, nimmt sie die Sache selbst in die Hand und macht sich eine alte irische Tradition zu nutze, nach der am 29. Februar (engl. Leap Day, so auch der Originaltitel) die Frauen den Männern Heiratsanträge machen dürfen. Über die Lachhaftigkeit der Tatsache, dass man dazu angeblich einen besonderen Tag alle vier Jahre braucht und es im Film niemandem in den Sinn kam, dass das vielleicht möglicherweise unter Umständen eventuell Schwachsinn ist und das im Zweifelsfall an jedem hundsgewöhnlichen Tag geht, lasse ich mich jetzt mal nicht aus… Daher reist sie ihrem Freund nach Irland nach, der dort auf einem Kongress weilt - allerdings treten bei der Anreise gewisse Schwierigkeiten auf, als ihr Flugzeug wegen schlechten Wetters nicht in Dublin landen kann und sie daher in Wales steht, irgendwie dann in einem irischen Kaff namens Dingle landet und von dort irgendwie nach Dublin gelangen muss. Dass das nicht alles genauso funktioniert, wie sie es gerne hätte, versteht sich ja von selbst ;-) .
Und klar, das Ende ist absehbar, aber trotzdem wird die Geschichte hübsch erzählt und schafft es, nicht meine Fremdschäm-Sensoren zu treffen - da diese recht groß sind, ist das durchaus eine bemerkenswerte Leistung ;-) . Außerdem sind die Bilder von Land und Leuten absolut fernwehauslösend, und irisches Englisch in der Originalfassung macht einfach Spaß :-) . Empfehlung!

In der Pause gab es dann Wein von der WG Herxheim am Berg und einen italienischen Spezialitätenteller von, ähm, hab ich vergessen. Das ganze in der lauen Abendluft draußen genossen, auch wenn an den extra auf dem Gehweg vorm Kino aufgestellten Tischen und Bänken kein Platz mehr war, weil wir mal wieder zu lahm waren - aber sich zu beeilen stand außer Debatte, viel zu gemütlich alles ;-) . Aber auch so war das Essen gut, der Wein ebenso, die Stimmung entspannt und angenehm, und überhaupt - ich mag dieses Kino, falls es nicht auffällt :-) .

Nachdem uns, welch Jammer, auch noch ein Eis aufgedrängt wurde, ging es lustig weiter mit Männer im Wasser. Der Film stammt aus Schweden und läuft hierzulande am 19.8.2010 an, von mir gabs ne 2, vom Publikum im Schnitt eine 2,36. Eine etwas gealterte Herrenhallenhockey-Mannschaft, die zu besseren Zeiten mal fast irgendwas gewonnen hat (ich glaube, es waren die schwedischen Meisterschaften, bin mir aber nicht mehr sicher), wird aus seiner angestammten Trainingshalle vertrieben und ist daher auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld - das erstaunlicherweise im Wasser liegen wird. Bevor es tatsächlich dazu kommt, dass “die Schwäne” sich auf internationalem Terrain beweisen dürfen, müssen diverse Klippen umschifft werden, sowohl, was persönliche Querelen anbelangt (nein, diesmal ist keine Liebesgeschichte verbastelt), als auch der Umgang mit dem ein oder anderen Vorurteil. Insgesamt sind die Akteure jedenfalls herrlich menschlich, meist wildentschlossen und im Endeffekt gar nicht schlecht bei dem, was sie tun. Auch hierfür eine Empfehlung vom KinoGecko :-) .

Näherung

In Neustadt nähert man sich dem korrekten Ortsnamen, Mußbach, schrittweise:

(Leider nur Handy-Schnappschüsse, ohne draufklicken sieht man vermutlich gar nichts. Also klicken :-) )

Spielzeug

oder: Denis und sein neues IPad

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Seit gestern im Haus, und seitdem auch nur selten aus der Hand gelegt ;-) .

“Es funktioniert einfach.” Und man kann lustige Schachtelfotos damit machen - es könnte der Beginn einer kleinen Reihe sein, möglicherweise unter dem Namen DusI. Mal sehen :-D

Zitat

Unser Dozent in Rechnersysteme I:
“Das ist hier manchmal etwas schwierig, ihr seid da im Normalfall zweigeteilt bei der Technischen Informatik. Es gibt welche, die mögen es und machen es gerne, die haben eine gewisse technische Affinität, und es gibt welche, die mögen es nicht so, die müssen dann halt einfach durch. Bei der Theoretischen Informatik ist das einfacher, das mag keiner.”

In diesem Sinne - ich gehe jetzt mal an mein ReSy-Blatt ;-)