Einundfünfzig

Ich hab so keinen Bock mehr auf diese Temperaturen. Ich brauch ja beileibe noch keine hochsommerlichen Temperaturen, aber wenn jetzt schon kalendarisch und meteorologisch Frühling ist, sind dann so 8 bis 13 Grad zu viel verlangt?

Ohne Kälte und Schneeregen könnte ich vermutlich auch die Tatsache, dass das Kind um halb 12 im Auto auf dem Weg zur Physio einschlief, das Gewecktwerden sehr empörend fand und folglich den kurzen Fußweg in die Praxis hinein und dort drinnen dann weiter lautstark brüllte, jeden Versuch, zumindest mal Schuhe oder Jacke auszuziehen oder gar meinen Schoß zu verlassen mit einer Steigerung quittierte und bereits beim Hereinkommen unsere Therapeutin meinte, so habe sie ihn ja noch nie erlebt (und sie kennt ihn inzwischen seit drei Jahren), so dass wir im Endeffekt einfach wieder fuhren, denn so war das komplett sinnlos, mit etwas mehr Humor nehmen. Nun ja.

Nach auuuuusgiebigem Mittagsschlaf sah die Welt dann immerhin schon deutlich besser aus, und ein Hefehase half ebenfalls.

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Fünfzig

Da morgen möglicherweise die Kita hätte streiken sollen und darum gebeten wurde, sich frühzeitig um Betreuungsalternativen zu kümmern, durfte der Minigecko heute mit Oma und Opa heimfahren und mal wieder übernachten. Nun hat die Kita zwar morgen doch ganz normal offen, wir behielten den Plan aber einfach bei und kamen so zu einem recht unverhofften freien Abend einfach so. Kurz stand zur Debatte, nach Jahren mal wieder in die Sneak zu gehen, schließlich ist es Mittwoch, aber das Risiko auf irgendwas blödsinniges oder unentspanntes war mir einfach zu groß – wenn ich schon mal wieder ins Kino gehe, dann soll sich das auch lohnen. Jedenfalls gingen wir dann kurzentschlossen essen, erstmals libanesisch, und schafften es dabei sogar, nur recht wenig über die Arbeit zu reden. Wegen akuter Hundemüdigkeit schlief die Hälfte von uns bereits bei „Mord mit Aussicht“ ein, die andere wird bald folgen.

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Neunundvierzig

Passend zum Frühlingsanfang schlief das Kind heute Mittag in der Übergangsjacke, nicht wie gestern in der Winterjacke.

Passend zum rieselnden Schnee gab es das Abendbrot heute in Form ausgestochener Schneemänner (gestern Enten).

Ausgestochene Brote fand ich ja lange albern (genau genommen finde ich es noch immer albern), aber nun ja: heute gab es erstmals welche mit in die Kita, und zum ersten Mal seit Wochen war alles aufgegessen. Das gleiche gestern und heute beim Abendessen. Das hält vermutlich nicht ewig, aber zum Aufpäppeln kommt es mir gerade recht.

Der Geckomann hat gestern angekündigt, er hätte jetzt auch gern Entenbrote. Tja. Hm.

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Achtundvierzig

Im Laufe des Tages kam tatsächlich mein Kreislauf zurück, quasi im Austausch für den aushäusigen Geckomann. (Was nicht bedeutet, dass ich meinen Kreislauf wieder abgeben möchte, wenn der Mann morgen wiederkommt, bittedanke.) Das war sehr praktisch, so konnte ich dem sehr entscheidungsfreudigen, lautstarken Kind doch deutlich gelassener begegnen, während er erst brüllte, weil er seine Jacke und Schuhe in der Kita anziehen musste, als ich ihn abholte, das durchhielt, bis wir zuhause waren, um dann ohne Pause weiterzubrüllen und sich zu weigern, Jacke und Schuhe auszuziehen, mit einer kleinen Schippe an Lautstärke drauf nach meinem teilweise erfolgreichen Versuch, ihm die Sachen auszuziehen. Er schlief dann mittags in der Jacke, man muss so einen frisch aufgetauchten Kreislauf ja auch nicht gleich überfordern.

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Siebenundvierzig

Wenig Stimme, etwas mehr Kreislauf.

Ein wenig gestrickt, etwas mehr Hubert und Staller und Netflix geschaut. Passenderweise davor How I Met Your Mother zum ichweißnichtwievielten Mal fertiggeschaut und mal wieder realisiert, dass die Stimme vom 2030-Ted ja die von Christian Tramitz ist. Allerdings hab ich wie immer auf Englisch geschaut, mir fiel es also nur im Abspann auf.

Ja, ich kann Serien oft sehen (oder hören), sehr oft. Nicht alle, bestimmt nicht, aber doch einige. Es strickt und häkelt sich besser, wenn man nicht auf jedes Wort achten muss, und es schläft sich besser ein, wenn man weiß was passiert.

A propos: Gute Nacht. (Ich muss noch eine neue alte Serie aussuchen.)

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Sechsundvierzig

Heute ist nicht viel passiert, außer dass ich viel Zeit dösend und strickend im Bett verbracht habe und regelmäßig meine Temperatur überprüft habe. Den morgigen Tag gedenke ich ähnlich zu verbringen, es sei denn ich bin fieberfrei (was ich nicht glaube, wenn ich mir den Krankheitsverlauf bei Geckomann und Minigecko so ansehe).

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Fünfundvierzig

Oh Russischer Hackfleischtopf, Du wundersamer Retter, der Du mittags und abends meine Lebensgeister wieder entfacht hast, die von Kreislauf und Fiebrigkeit dahingestreckt lagen, möge es am besten immer eine Portion von Dir im Gefrierschrank haben, auf dass Du mich gesund machst.

Oder es lag halt jeweils an der Ibuprofen kurz vorm Essen.

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Vierundvierzig

Möglicherweise kann man mit meinen neu angekommenen 20mm-Holzstricknadeln auch Vampire jagen.

Möglicherweise verkrampfen mir beim Stricken damit auch die Hände, aber das werde ich wohl ausprobieren müssen.

Möglicherweise werde ich jetzt auch noch krank. Hätten es die beiden Herren doch geschafft, mich anzustecken.

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Dreiundvierzig

Sooo, bevor das hier wieder einschläft… (oder ich wieder einschlafe…)

Die Krankheitswelle hatte nicht nur zuerst den Geckomann und dann aktuell den Minigecko im Griff, sondern auch diverse Post- und PaketzustellerInnen, was in skurrilen Ergebnissen mündet.

Variante 1: Aus dem Briefkasten fische ich einen Katalog. Den Empfängernamen kenne ich nicht, es ist keine der Nachbarinnen, hat hier auch nie gewohnt, Straße und Hausnummer stimmen, oh. Nachbarort. Tja. (Habs dem Postboten kn die Hand gedrückt, als ich ihn das nächste Mal sah.)

Variante 2: Ein paar Tage später finde ich bei Heimkehr ein Paket vor der Haustür, hmm, anderer Paketdienst, gleicher falscher Nachname, Straße stimmt, gleicher falscher Wohnort. Fantastisch. (Dank Facebook wurde es vom Empfänger bei uns abgeholt.)

Variante 3: Nochmal drei Tage später kommt ein tatsächlich erwartetes Paket, das ich zur Arbeit geschickt hatte, nicht an, dafür bekomme ich eine Mail mit „Empfänger nicht zu ermitteln, Gebäude unbekannt, Paket geht zurück an Absender“. Besonders schön daran: die gewählte Lieferadresse ist beim Absender als Standard hinterlegt, da kamen bestimmt schon fünf Pakete an. (Ein schneller Anruf des Geckomanns irgendwo beim Paketdienst stoppt die Rücksendung, es kam am nächsten Tag an, der reguläre Bote kennt die Adresse. (Zum Glück, das war meine Wolle!))

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Zweiundvierzig

Woran merke ich, dass ich zu selten Bahn fahre?

1. Auf dem Weg zum Bahnhof, gut in der Zeit liegend, fällt mir kurz vor Ankunft doch noch ein, dass die P+R-Plätze auf der anderen Seite sind, ich also aus dem Ort raus und auf die Umgehung muss, was dann doch gar nicht mehr so komfortabel ist zeitlich.

2. Im Tunnel unter den Gleisen (es ist 32, der Zug fährt 33) schaue ich, wo ich eigentlich hinmuss, lese 2 und gehe hoch an Gleis 2. Während ich die Lichter der Bahn schon sehe, wundere ich mich, dass alle anderen Menschen an Gleis 1 sind, schließlich habe ich den Gegenzug noch wegfahren sehen, auf den werden sie also kaum warten. Ich schaue also nochmal auf den Plan, vor der 2 stand ein S und ich muss auf Gleis 1. Waaah!

Ich hab den Zug gekriegt, hatte dann aber ein paar Minuten Kreislauf.

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