Achtunddreißig

Die Reihe der mysteriösen Dinge setzt sich fort.

Als Vorwort muss man wissen, dass ich beim kranken Geckomann nie so recht weiß, in welcher Realität er gerade lebt, an was er sich erinnert und ob er nicht vielleicht doch mal wieder schlafwandelt.

Heute morgen wurde ich also von fröhlichem Krakeelen aus dem Kinderzimmer wach. Das war schön, jedenfalls bis ich auf die Uhr sah und es erst kurz nach fünf war. Ich stand also auf, um den jungen Mann von weiteren ein bis zwei Stunden Schlaf zu überzeugen. Im Kinderzimmer strahlte mich dann ein Minigecko an, der unter seiner ordentlichen Decke lag, was eigentlich nur maximal in den ca. 30 Minuten nach dem Insbettbringen vorkommt, es sei denn er ist abends sofort eingeschlafen. Außerdem lag auf der Decke sein Hund. Dieser Hund ist größer als er, er füllt das Bett eigentlich problemlos alleine aus, und wohnt im Normalfall im Wohnzimmer auf dem Sofa als Kopfkissen. Manchmal soll er mit ins Kinderzimmer, so auch gestern Abend, wir hatten ihn aber neben dem Bett liegen gelassen. Es muss also entweder der Kuscheltierhund von selbst ins Bett gekrabbelt sein, oder das Kind muss aus dem Bett geklettert sein, ihn geholt haben, sich wieder hingelegt und ordentlich zugedeckt haben (was er bislang noch nie hat) und dann noch den Hund obendrauf erlegt haben, oder der das von sich weisende Mann war es in irgendeinem Halbschlafstadium, ohne mich aufzuwecken. Tjanun. Ich weiß wirklich nicht, ob Variante 2 oder 3 wahrscheinlicher ist.

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