Neun

Gestern kam mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst an, eine bunte Mischung verschiedener Häkel- und Stricknadeln.

Ich habe beschlossen, dass ich inzwischen genug und auch gut genug stricke, um mir auch mal gescheite Sockenstricknadeln zu gönnen. Die bisherigen Nadelspiele waren hauptsächlich bei Aldi-Wollpackungen dabei und von nicht sonderlich guter Qualität – d.h. die Enden sind unregelmäßig groß und kantig oder zu spitz oder gratig oder alles zusammen. Das kann wirklich nerven und hält einen auch auf. Ein paar Bambusnadeln hab ich auch, aber die haben sich tatsächlich schon gebogen, was ich auch nicht ideal finde. Also habe ich jetzt mal zwei metallene Produkte (Drops Basic Aluminium und Knitpro Zing) zum Ausprobieren gekauft, dazu noch eine 25cm-Rundstricknadel.

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Die ist sehr sehr niedlich, die Hölzer sind tatsächlich kürzer als ein Zahnstocher, lassen sich aber trotzdem besser halten als gedacht. Damit lassen sich Socken auf der Rundnadel stricken, ohne Magic Loop oder andere Dinge, die mich leider wahnsinnig machen. Ich hatte vorher gelesen, dass man durch den Verzicht auf den ständigen Nadelwechsel viermal pro Runde schneller ist, hätte aber nicht gedacht, dass der Unterschied wirklich so groß ist. Die aktuelle Socke wird definitiv die schnellste, die ich je gestrickt habe! In der rechten Hand liegt es schon ganz gut, links ist sicher kleine Finger allerdings noch nicht ganz einig, was er tun soll. Da ich ja aber dieses Jahr viele Socken stricken will, wird er es schon noch herausfinden 😉

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