Weihnachtsbäckerei, Teil 1

Eigentlich ist es ja schon Teil 2, denn vor knapp zwei Wochen hab ich bereits die ersten Lebkuchen für dieses Jahr gebacken. Es werden aber nicht die letzten sein, das Rezept entspricht noch nicht endgültig meinen Vorstellungen. Dafür weiß ich endlich, was Farinzucker ist. Ich war da einen False Friend aufgesessen, denn wegen la farina (italienisch) = das Mehl, stellte ich mir unter Farinzucker immer Puderzucker vor. Das ist es aber ganz und gar nicht, sondern ein feiner brauner Rohrzucker mit Karamell und Melasse, in der Packung sieht er aus, als würde er leben. In Holland haben wir diesen Zucker immer mitgenommen, er hieß da aber irgendwie anders, und per Zufall las ich es auf der dänischen Zuckerpackung, die ich statt dem Puderzucker in den Lebkuchenteig schütten wollte (und dann auch tat), weil mir das viel passender erschien (und ja auch genau so gedacht war…).

Nun denn, heute habe ich also auch gebacken. Der Teig für die Luisenkekse steht noch im Kühlschrank und wird hoffentlich morgen gebacken, heute gab es erstmals Honigkuchenmänner. Ja, gemahlene Muskatblüte in einen Teig zu streuen kostete mich etwas Überwindung, und so ganz überzeugt bin ich auch noch nicht. Mal sehen, wie das ausgekühlt schmeckt, optisch finde ich es jedenfalls klasse. Der Geckomann findet es auch geschmacklich schon super, das ist doch mal was.

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