Gartenschnipsel

– Heute mal wieder den (fast) lokalen Gartenmarkt betreten auf der Suche nach Kräutern für die Kräutertreppe. Verlassen haben der Minigecko und ich ihn mit unter anderem Strauchbasilikum, Olivenkraut, Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Oregano und noch einer Purpur-Glanzmispel für die Hecke am Zaun. Dafür ohne neues Schleich-Tier – ich bin grausam.

– Am Nachmittag alles eingesetzt und, oh Schreck, es sind trotzdem noch einige Plätze frei. Muss ich wohl notgedrungen nochmal hin. Mal sehen, woran ich nächstes Mal dann nicht vorbeikomme…

– Die Gemüsesetzlinge machen sich gut, am Wochenende durften die Tomaten ins Gewächshaus, und ich werde langsam ungeduldig, was die Paprika, die Gurken und die Freilandtomaten angeht, die noch im Wohnzimmer warten. Und dann will ich auch endlich Bohnen stecken und Kürbis- und Zucchinipflanzen kaufen (schon wieder Gartenmarkt!) und setzen und nochmal Radieschen säen und Rankhilfen für die Erbsen bauen und aaaah, ich bin wohl etwas ungeduldig.

– Die Ungeduld hängt auch damit zusammen, dass der Gemüsegarten dieses Jahr wieder einem Mischkulturplan folgt, den ich mir mit hilfreicher Lektüre zusammengestellt und notiert habe, und den ich mir an ein paar entscheidenden Stellen einfach nicht merken kann. Ich muss dann immer nachlesen (und komme, wenn ich Pech habe, schon wieder auf die nächsten Ideen), und deshalb wäre es super, wenn alle Beete mal ihre Hauptkultur hätten, dann hab ich nämlich weniger Knoten im Gedächtnis.

– Interessantes Phänomen: die letzten paar Jahre war der hintere, der eigentlich Garten ja immer noch im Bau und im Umbruch und nie so, dass man mit dem eigentlichen Gartenleben hätte anfangen können oder wollen. Der Vorgarten hingegen wurde beständig bepflanzt und näherte sich jedes Jahr mehr der Vorstellung, die ich so von ihm hatte. Dieses Jahr nun ist der hintere Garten kein Provisorium mehr, sondern ist so, wie ich ihn gerne hätte, bzw. wird im Laufe des Frühjahrs so werden (Johannisbeeren! Bald dürft ihr einziehen!), mal abgesehen von der Hecke, die halt einfach noch wachsen muss. Dafür habe ich so langsam das Bedürfnis, beim Vorgarten wieder von vorne anzufangen. Also, nicht ganz von vorne, was da ist soll bleiben, aber da könnte tatsächlich noch einiges einziehen, was blüht, mehr Frühblüherzwiebeln, das Erdbeerbeet bräuchte ein Update, ich will endlich Allium, und das Unkraut sagt mir, ich müsse dringend mulchen. Aber auch das ist ja eigentlich genau so, wie ich es wollte 😉

– Wir haben schon die erste eigene Ernte für dieses Jahr genossen – ein paar Radieschen. Da ziehen wir am Wochenende noch ein paar mehr raus, damit die Karotten dazwischen Platz haben, die fangen nämlich so langsam endlich an zu wachsen. Vorhin hab ich was von Radieschensuppe aus ganzen Radieschen, also mit Grün, gelesen, das klingt so, als müsse ich mich mal nach dem Rezept umschauen…

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