Gartenglück

So langsam nimmt unser Garten wirklich Formen an. Das habe ich heute an mindestens zwei Sachen bemerkt.

Erstens: Ich konnte mich heute Mittag eine ganze Weile nicht aufraffen bzw. entscheiden, was ich denn jetzt im Garten machen will, und hatte dabei das blöde Gefühl, irgend etwas ganz Entscheidendes zu übersehen oder mich davor zu drücken. Dann ging mir allerdings nach einiger Zeit auf, das das daran liegt, dass wir bis jetzt immer noch irgendwelche Garten-Großprojekte mit Vorrang hatten, und dann sowas wie umtopfen, Blumen säen oder Unkraut jäten erstmal warten musste. Jetzt sind wir allerdings tatsächlich soweit, dass harken, mulchen und jäten quasi noch übriggeblieben ist, und was eben sonst noch an regelmäßigen Arbeiten in einem Garten so anfällt. Auch mal schön!

Zweitens: Die Himbeeren sind schön angewachsen, die Heidelbeeren kamen gestern in die (Rhododendron-)Erde, morgen bringt der Schwiegervater noch Stachelbeeren mit, die er für uns gezogen hat. Am späten Nachmittag bekam das letzte, sechste, Gemüsebeet seine neue Einfriedung, denn dank Gewächshaus wurde es etwas beschnitten (es war aber ohnehin zu breit für sinnvolle Bearbeitung bei meiner Körpergröße, jetzt ist es genau richtig) und dank mithelfendem Besuch gestern endlich geharkt und gejätet. Vorher hatte ich die vier bereits bepflanzten Beete gejätet und aufgelockert und das fünfte schonmal vorsichtig auf die Bepflanzung vorbereitet. Danach mulchten wir noch die letzten Wege zwischen den Beeten, und als ich mich dann zum Abschluss an die Ecke stellte und den Gemüse- und Beerengarten so ansah, da fiel mir auf, dass er ziemlich genau so aussieht, wie ich mir das vorgestellt habe (mal davon abgesehen, dass noch recht wenig Gemüse wächst, aber das liegt am April). Auch das ist schön 🙂

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