Zwangsläufigkeiten

Hier bei uns gibt es bei irgendwelchen Bau- oder Umräumarbeiten ja gerne mal Domino-Effekte. Heute traten diese auch auf.

Alles fing damit an, dass es heute abend Kartoffelgratin geben sollte. Also musste vorher der neue Backofen in Betrieb genommen werden. Dazu musste er erstmal im Wasser stehen. Und um das umsetzen zu können, stellte der Geckomann fest, dass erstmal der ganze Schrank gerade stehen muss. Also räumte er den oberen Schrankteil aus, um an die Wandbefestigung zu kommen, während ich die frei gewordenen Schrankböden säuberte. Als der Schrank perfekt stand und der Backofen ebenso gut eingebaut war, kam ihm eine Idee, wie man das Ordnungssystem im Schrank optimieren könnte. Er eilte in den Keller zum Ikea-Bretter-Fundus und kam beladen zurück. Die Idee erwies sich als gut, also konnte die Schublade unter dem Backofen ebenfalls in die Neuordnung mit einbezogen werden. Da sie dadurch vorübergehend leer war, konnte ich sie einer durchaus nötigen Grundreinigung unterziehen. Als alles wieder bestens verräumt war, konnte ich tatsächlich schon den Backofen seiner „Vor der ersten Inbetriebnahme“-Reinigung unterziehen, während der Geckomann bereits die nächste Idee hatte, und ihn danach eineinviertel Stunden lang vor sich hin dünsten lassen (den Ofen, nicht den Mann). Erwähnte nächste Idee endete darin, dass in der Küche nun tatsächlich alle Fußleisten befestigt sind und eine unglaublich nervtötende, lange und breite, sehr unschöne Fuge nach vier Jahren endlich verfüllt ist.

Und wenn wir schon so schön dabei waren, alte ToDos abzuarbeiten, haben wir im Bad noch schnell – und völlig unzusammenhängend – eine Garderobe an der Tür befestigt.

Ach so, das Gratin gab es dann später auch. Schmeckte wunderbar 🙂

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