Räumerei

Der Neujahrschwung hält an, heute wurde er gleich auf drei Räume angewandt. 

Ich legte vormittags los mit dem Kinderzimmer, ungeplant, aber schon lange überfällig. Es beherbergte noch immer Überreste aus seiner Gäste- und Nähzimmerzeit, und das 4×4-Expedit war, naja, eher suboptimal eingerichtet. Der Minigecko turnte derweil um mich herum, hämmerte, baute Türmchen, drehte seinen Eisenbahnkreisel, verlangte, dass ich den Kreisel drehe, und erfreute sich an den frisch freigeräumten oder neu bestückten Fächern. Irgendwann wurde er aber hungrig und dann müde, so dass dieses Betätigungsfeld ruhen musste.

Wir hatten aber ja noch mehr vor, und so ging es etwas später im Keller weiter. Die Waschküche ist derzeit noch Waschküche/Schaltzentrale/Sicherungskasten/Laborerweiterung, soll aber aufgemotzt werden zu Nähzimmer/Waschküche/Schaltzentrale/Sicherungskasten/Laborerweiterung, das ganze auch noch beheizt, mit besser isoliertem Fenster und angenehmerem Boden. Heute wurden daher die Waschmaschinen neben den Trockner geräumt, dazu die Wasserzu- und ableitung verlängert, Steckdosen umgesetzt und das Licht verbessert.

Nach ein paar Stunden zog ich mit dem Sohn wieder in wärmere Gefilde um, er wollte dann ganz nach oben. Also sortierte ich noch zwei Kistchen mit Kerzen und Zubehör in eine größere um, ich hatte mir nämlich einen neuen Platz dafür ausgedacht, als ich im Keller war, und irgendwie war ich so im Schwung, dass ich auf einmal im Büro angelangt war. Ich schaffte Platz für den Rollcontainer, der schon ein paar Wochen im Flur auf den Einzug ins Büro wartete – erstaunlicherweise war das gar nicht so aufwändig, wie ich gedacht hatte. Der Container hört auf den Namen Goliath und war schonmal meiner. Wie lange genau das her ist, weiß ich nicht mehr, aber 20 Jahre kommen in etwa hin. Jetzt steht er jedenfalls im Büro und umrahmt meinen Schreibtisch zusammen mit seinem damaligen Nachfolger. Familienzusammenführung, sozusagen. Ich konnte ihn auch direkt mit Hängeregistern und Kabeln füllen, die auf ein Zuhause gewartet hatten.

Keiner dieser drei Räume ist fertig geworden, aber allen geht es besser 🙂

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