Weltfrühgeborenentag

Der ist heute. Der ist jedes Jahr am 17. November, seit 2009.

Wir waren heute in „unserer“ Klinik, da wurde gefeiert, mit lustigen kleinen Kuchenstücken, einer Horde wilder Kinder und viel Personal der Kinderintensivstation. Im Vorfeld wurden wir gebeten, die Fotobox mitzubringen, was wir natürlich gerne taten. Wie immer war der Betrieb an der Box anfangs etwas mau, aber irgendwann wird es dann zum Selbstläufer und macht allen Spaß. Außerdem gab es einen Sinnesparcours, der sich an die etwas größeren Kinder richtete, und eine Tobelandschaft, die ganz nach des MiniGeckos Geschmack war, auch wenn die älteren Jungs die ganze Zeit aus den Kissen und Matratzen, auf die er grade kraxelte, etwas bauen wollten. Er ließ sich da nicht sonderlich beirren, bzw. war ihm auch einfach die Aussage „hier darf jetzt grade keiner drauf“ nicht verständlich zu machen (ich habs auch nicht versucht, das war nämlich das einzige altersgemäße Spielzeug für ihn und er hatte einen Riesenspaß). Nun ja. 

Ein Inkubator war da, in dem eine Frühchenpuppe lag, und selbstverständlich waren wir uns sicher, dass die kleiner ist, als unser Mini je war – eine Nachfrage ergab aber, dass sie wohl tatsächlich seine Gewichtsklasse hat. Ups.

Der Chefarzt hielt einen informativen Vortrag über die Frühchenstation im Laufe der Zeit und einen Ausblick darauf, was an Neuerungen so geplant ist. Dadurch, dass wir ja auch einen Aufenthalt auf einer anderen Neointensivstation hatten und so mehr als ein Konzept kennenlernen konnten, hatten wir schon manchmal gedacht, wenn sie bei uns noch das oder das aus der anderen Klinik machen würden, dann wären sie noch toller – tja, und genau das soll jetzt eingeführt werden. Super! Wir haben im Anschluss direkt unser erfreutes Feedback weitergegeben.

Dank Fotobox waren wir die ersten und die letzten Gäste, so dass unser kleiner Charmeur extra viel Zeit hatte, die Schwestern noch eine weitere Runde um seinen Finger zu wickeln. Geschlafen hat er dadurch den ganzen Tag nicht, bis wir kurz vor sechs auf der Heimfahrt waren – die Nacht war bisher entsprechend turbulent, mal gespannt, wie es weitergeht (falls ich überhaupt in mein Bett komme, ich habe den Verdacht, das blockiert ein kleiner Kletterkünstler).

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