Tagebuchfünf Januar 2016

Soo, ich mache mal wieder mit, bei Frau Brüllens Frage „WMDEDGT?

Mitternacht sind wir noch damit beschäftigt, einem Fotobuch den letzten Schliff zu verleihen, es zieht mich aber doch sehr bald ins Bett. Oben fällt uns auf, dass das Babyphone noch auf dem Esstisch steht, also nochmal runter, juhuu. Mit ein wenig „The West Wing“-Hörspiel auf dem Kopfhörer schlummere ich alsbald ein.

Um 6:05 weckt mich der Sohn mit lieblichem Krähen, ich gehe ihn rüberholen und stille. Ich stelle eine Müffelsituation fest und treffe Vorbereitungen, diese zu beheben. Viertel vor 7 können wir endlich alle zusammen noch eine Runde kuscheln – soll heißen, der MiniGecko versucht, sich mit ordentlich Gezeter durch uns hindurch oder über uns drüber zu rollen, um an die tollen Kabel zu gelangen, die wir gemeineweise vor ihm versteckt haben. Als der Geckomann aus dem Haus geht, dösen wir (naja, ich, der MiniGecko tritt mich derweilen ausdauernd beim vergeblichen Versuch, ein Kabel zu erwischen) noch eine Runde, bevor der Hunger zu groß wird.

Einen kurzen Hafer-Bananen-Brei später gehe ich duschen, in der Hoffnung, das Kind schläft nochmal eine Runde, damit es nachher fit ist. Ich packe anschließend die restlichen Rechnungen für den Steuerberater zusammen, und füttere dann nochmal den natürlich nicht geschlafen habenden Nachwuchs, damit er wenigstens keinen Hunger hat, wenn er schon müde turnen muss. Um halb elf verlassen wir das Haus, um 11 ist Termin bei der Physiotherapeutin. Er macht ganz gut, schäkert und ist ein Schelm, die letzte Übung findet er diesmal allerdings wieder zum Brüllen, aber naja. Zwischendurch mache der Therapeutin etwas den Mund wässrig mit einem alten Spielzeug („Sie sind schuld, wenn ich heut abend verzweifelt vor ebay sitze und nichts finde!“), dessen Namen ich zwar nicht kenne, das aber super ist. Wir machen die ersten Termine nach der OP aus, wobei noch unklar ist, ob wir die einhalten können, schaun wir mal. Eigentlich will ich auch noch die ersten zwei Termine in der Geckomann-Elternzeit gleich ausmachen, aber irgendwie haben wir das dann doch nicht getan. Nun ja, die halbe Stunde ist um, MiniGecko ins Auto setzen, vom Zentrum an den Rand der Stadt fahren, Baby wieder aus dem Auto pfriemeln, auf dass er den Steuerberater begeistere und dieser vergessen möge, mich darauf hinzuweisen, dass ich die Unterlagen doch gerne schon etwas früher bringen könne. Der Plan funktioniert, die Steuererklärung ist endlich auf dem Weg, juhuu, auf nach Hause.

Unterwegs pennt einer ein, so dass ich daheim angekommen die Gelegenheit nutze, angesammelte Werbepost aus dem Auto zu entfernen und inzwischen definitiv abgekühltes und schön verregnetes Silvester-Leuchtwerk in die entsprechende Tonne zu tragen. Nach dem Erwachen gibt es Apfelschnitze und den Rest Frühstücksbrei für ihn, Reste von Sonntag für mich, und danach widme ich nochmal dem anfangs erwähnten Fotobuch.

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