Maschenprobe

Irgendwann werde ich mich doch dazu durchringen müssen, so ein Ding anzufertigen, bevor ich was anfange zu stricken, das am Ende eine bestimmte Größe haben soll… wäre vermutlich schneller gegangen, als zweimal das fertige Bündchen eines Sockens wieder aufzuribbeln. Versuch 1: dickere Nadel als bei den ganzen letzten Socken, mir unbekannte Wolle, eine Größe größer angeschlagen als der Fuß ist – ich stricke tendenziell eher eng –  nun ja. Vermutlich wäre mir selbst der Socken nur knapp zu klein gewesen am Ende. Er soll aber einem achtmonatigen Jungen passen… also wieder aufmachen. Versuch 2: noch immer dickere Nadel, gleiche, inzwischen aber nicht mehr unbekannte Wolle, eine Größe kleiner angeschlagen als der Fuß ist (bzw. die Maschenzahl ist für 18/19 und 20/21 diesselbe, vorher wars 22/23, im Nachhinein betrachtet wirklich arg groß…). Diesmal wäre ich selbst zwar sicher nicht reingekommen, trotzdem erschien es mir etwas riesig für den Kleinen. Beim nächsten Versuch wird dann die Variable Nadelstärke geändert…

Eine Vergleichssocke habe ich praktischerweise, in 18/19, mit der dünnen Nadel, aber aus anderer Wolle. Die Socke ist zu klein, soviel ist mal sicher, aber als Anhaltspunkt könnte sie ja nicht schaden. Die war übrigens ein Versuchsexemplar für ein dadurch erlerntes Bündchen und eine mir neue Ferse. Lernt sich in klein deutlich schneller, außerdem konnte ich die sich stellenweise auflösende, 10-15 Jahre alte Wolle nicht einfach so entsorgen… als Probierknäuel war sie grade gut genug 🙂

Es sind übrigens diesen Winter damit bislang schon 5 fertige Socken in meinen Händen entstanden. Praktischerweise ergeben vier davon zwei Pärchen und sind sehr bequem an meinen Füßen – und bunt 🙂

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