Unglaublich

Da denkt man so, man geht auf ein nettes Konzert… Barclay James Harvest, das verspricht entspannende Klangteppiche und schöne Melodien… Oder nicht?
Tja. Dieses war das erste Konzert, bei dem das Licht deutlich besser war, als die Musik. Man könnte auch sagen, dass Daniel Küblböck damals besser die Töne getroffen hat. Oder auch „Misleaded Vocals: Les Holroyd“. Es war wirklich unglaublich, aber dieser Mann kann nicht mehr singen. Ich wollte wirklich nicht meine liebsten Lieder von denen hören heute abend, das ist ja schon etwas paradox… Gitarrist und Schlagzeuger sahen gegen Ende peinlich berührt aus, ich murmelte „Bitte keine Zugabe, bitte keine Zugabe“ vor mich hin, aber es half alles nichts – „Hymn“ und „Life is for living“ warteten noch darauf, verhunzt zu werden. Schwer zu sagen, welches schlimmer getroffen wurde… (Wahrlich verwunderlich aber die Begeisterungsstürme, die dabei durchs Publikum jagten – haben die Leute keine Ohren, oder haben sie sich euphorisch gefreut, dass es endlich vorbei war?) So lange die Musik nur instrumental war, war fast alles prima, jedenfalls wenn man vom ersten Lied mal absieht, bei dem noch gar nichts stimmte und das einfach nur schepperte wie ein Haufen Bleche. Danach aber schwang während Instrumentalteilen immer die Befürchtung mit „Oh je, gleich singt er wieder.“ Wirklich schade, aber für das Geld wären wir besser gut essen gegangen.
Naja, für die Kategorie „Ablenkung“ hat das Konzert immerhin getaugt.

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One Response to Unglaublich

  1. Ragna sagt:

    oha…das klingt wirklich schlimm :-s

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