Besuch

Am Wochenende war mal wieder Besuch da und somit ein weiterer Freiwilliger, den es in die diversen Pfälzer Spezialitäten einzuführen galt.

Angekommen am Freitag Abend ging es gleich in die Stadt, wo dann erfreulicherweise auch noch die Münheimer/Mannchener dazu stießen. Nach ein paar Wochen Pause waren wir mal wieder in der Brücke, wo das Tiramisù noch immer so verdammt gut ist wie gewohnt, die Pepperoni dafür deutlich schärfer. Der Samstag brachte erfreulich gutes Wetter mit sich, jedenfalls gut genug, um wohlgemut in den Wald stapfen zu können – das Weinbiet war mal wieder das Ziel. So einen Hausberg muss man ja auch pflegen… Die Sandsteinfelsen unterwegs riefen große (kletterbedingte) Begeisterung hervor, und ich werfe dem geschätzten Herrn hiermit nochmals schriftlich den Begriff „Dahner Felsenland“ an den Kopf: da gibts noch viel mehr von dem Zeug 🙂 . Auf dem Gipfel angelangt gab es zwar dank Sommerferien nicht ganz das übliche Programm, was wir allerdings schon vorher wussten, aber verhungern muss ja im Pfälzer Wald trotzdem niemand (verdursten natürlich erst recht nicht!), dafür sorgt der PWV gewohnt gut. Somit wurde ich erfolgreich von meiner jahrelangen Abneigung gegen Erbsensuppe kuriert (amüsanterweise habe ich den Verdacht, dass die vor mindestens 20 Jahren am exakt gleichen Ort entstand…), und außerdem muss ich hier nochmals erwähnen: da oben gibt es wirklich guten Kuchen! Der Rückweg brachte auch für uns Einheimische etwas Neues, nämlich den „Deidesheimer Tempel“, zu dem ich leider noch keinerlei weitere Informationen liefern kann außer dem Namen. Man stelle sich einen Monopteros vor, aber warum der mitten in den Haardter Weinbergen steht und nach Deidesheim benannt ist, das würde mich schon mal interessieren… Im weiteren Verlauf ließ uns der Sonnenweg, wie es sich gehört, diverse Köstlichkeiten quasi direkt in den Mund wachsen – gelbe und rote Mirabellen in rauhen Mengen, für die sich offensichtlich niemand zuständig fühlt, außerdem natürlich Brombeeren und später dann noch weiter unten Blutpflaumen (die außer mir niemand kannte, höhö 🙂 ).

Abends stand dann endlich mal wieder Miramar auf dem Plan, die Füße und den Rest entspannen, und sonntags gab es ein Fisch-lastiges Brunch-Gelage. Abgerundet mit einem Spaziergang durch Neustadt bei Tageslicht, inklusive leider nur knapper Aussicht auf meine Lieblingslok (103 220-0), wurde dann der Bonner wieder in den Zug gesetzt (natürlich nicht ohne Worscht un Woi!) und kam offensichtlich wieder gut in der Bundesstadt an. Gerne wieder, Monsieur 🙂

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One Response to Besuch

  1. Andreas sagt:

    Der Herr kommt selbstverfreilich gerne wieder – bei solch netten Gastgebern, so wunderschöner Landschaft und – zu guter Letzt – so genialem Essen – ist das doch selbstverständlich.

    PS: Der Wein wird morgen (Sonntag) anläßlich des wöchentlichen Tatortabens geköpft und nebst Pfälzer Wurst (residiert derzeit in der Tiefkühltruhe), Sauerkraut und Bratkartoffeln kredenzt. Letzte Woche hatte ich abends (seltsam… ob es am üppigen Frühstück gelegen hat?) irgendwie keinen rechten Hunger.

    Bis in Bälde,

    der Bonner (der hiermit einen Gegenbesuch der Pfalz im Rheinland für Ende Oktober vorschlägt!)

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