Weihnachtsgebäck, Teil 1

Heute abend fand der erste Schwung Weihnachtsgebäck für dieses Jahr seinen Weg in den und aus dem Ofen – natürlich Luisenkekse, mein alljährlicher Startschuss, und dann recht spontan noch Spritzgebäck.

Nun ja, Spritzgebäck. Ich habe letztes Jahr und auch vorher schon hin und wieder sehr darüber geflucht, weil mir der Teig wahlweise verklebt oder aber zu hart ist um ihn durch die Tülle spritzen zu können. Dieses Jahr war ich dann so frei zu sagen „Okay, wenn Du Spritzgebäck willst, dann darfst Du Dich mit dem Nervkram herumärgern.“ Was soll ich sagen – call him SpritzgebäbbSpritzgebäckMeister! Meine Bäckerseele bekam zwar zwischendurch arge Zustände, vor allem als ich aus dem Keller wiederkam, wo ich die Tülle samt Aufsätzen sowie Gebäckdosen geholt hatte, und in der Rührschüssel schon die gemahlenen Mandeln, der Zucker und das Mehl ruhten und darauf warteten, zu einem Mürbteig verarbeitet zu werden… das hat das mürbteigtypische „Butter und Zucker schaumig schlagen, dann Eier zugeben und zum Schluss das Mehl stückchenweise zugeben“ doch etwas erschwert. (Warum muss man das denn in der Reihenfolge da rein tun? – Weil das ein Mürbteig ist. – Aber bei den Luisenkeksen kam doch auch alles auf einmal rein! – Das war auch ein Knetteig. – Das steht aber nirgends, das stand bei beiden einfach nur so da! – Das weiß man halt, außerdem fing das Luisenkeksrezept mit Mehl an, das kann gar kein Mürbteig sein, und das Spritzgebäck mit Butter und Zucker, das ist eindeutig ein Mürbteig. – Aber warum?!) Die Lösung bestand dann darin, einfach alles per Hand zu verkneten, das ging auch – mir persönlich hätten allerdings rein zum Ansehen die Zwischenstufen gefehlt, denn mein Auge bäckt schließlich mit, und die Butterzuckerpampe erfreut mich immer wieder anzusehen 🙂 .

Ach so, der Nervfaktor von Spritzgebäck – der Schraubaufsatz flutschte auch dieses Jahr wieder aus der Tülle, während ich allerdings letztes Jahr dann einfach Ausstecher aus dem Teig gemacht habe, hat der SpritzgebäckMeister einfach Keks für Keks den Teig einzeln mit dem Daumen durch den Aufsatz gedrückt. Ja, selbstverständlich gibt es davon Fotos… und weil ich grade dabei war, auch vom fertigen bzw. halbfertigen Gebäck.

 

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One Response to Weihnachtsgebäck, Teil 1

  1. Ragna sagt:

    *neid*
    will auch nen Ofen der funktioniert wie ich das will!!!
    *heul*

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