Dinner für Spinner

Nach einer kleinen Pause geht es heute nun weiter mit den Sneak-Kritiken…
Gestern kam „Dinner für Spinner„, Originaltitel „Dinner for Schmucks“, eine Screwball-Komödie (fiel ja kaum auf) und Neuverfilmung eines französischen Film von 1998 unter dem gleichen Titel. Kinostart in Deutschland ist der 23.09.2010, die Note des Gecko-Haushalts war eine 4,5, das Roxy-Publikum gab eine 2,61, die frühe Vorstellung (in der wir meistens sind, nicht so voll und nicht so Teenie-lastig) allerdings eine 3,67. Soviel Gemotze aus dem Raum habe ich bislang noch nicht gehört, zwischendurch hatte schätzungsweise der halbe Saal den dringenden Impuls, aufzustehen und zu gehen, und ein paar haben das auch getan.

Es geht darum, dass Tim (Paul Rudd) erstmalig von seinem Chef zu einem monatlich stattfindenden Dinner eingeladen wird, bei dem jeder der Gäste einen Idioten mitbringt und am Ende des Abends dann der größte Spinner gewählt wird. Klingt bescheuert, ist es auch, und Tim streitet sich mit seiner Freundin Julie (Stephanie Szostak) darüber, ob er hingeht oder nicht – er will hin, weil er auf einen beruflichen Aufstieg lauert und daher seinem Chef in den Allerwertesten kriecht, während Julie die Angelegenheit menschenverachtend und unwürdig findet. Damit das ganze dann noch schön Pep bekommt und man sich vor Schmerzen im Kinosessel windet (wenn man nicht gerade den kürzesten Fluchtweg berechnet), bekommt Tims Spinner, Barry (Steve Carell) ebenfalls eine Hauptrolle, in der er sehr viel Chaos stiftet, Verwechslungen auferliegt, die man schon fünf Meilen gegen den Wind riecht, und zwischendurch ein paar ziemlich lahme und immerhin auch ein paar gute Gags hat. Und natürlich, am Ende ist alles Friede-Freude-Eierkuchen und die Guten haben gewonnen.

Keine Empfehlung. Mehr zu sagen gibt es wirklich nicht.

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2 Responses to Dinner für Spinner

  1. Ragna sagt:

    …ok
    ich sehe: wir haben gestern nicht allzu viel verpasst…

  2. admin sagt:

    Wahrlich nicht, wäre schade um den Sprit gewesen…

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