Moon

Am Mittwoch gab es in der Sneak Moon zu sehen. (Wer den Film sehen will, sollte den Link vielleicht nicht anklicken oder dann dort nur ganz selektiv lesen…) Nun ja. Von den Besuchern der frühen Sneak hörten wir, es käme ein toller Film, der sich auf jeden Fall lohne, die Noten spiegeln das auch wieder, es gab insgesamt eine 2,16. Wir zogen den Schnitt wohl etwas nach unten, denn unserer war 4,5 ;-).

Wir fanden ihn beide lahm, ich fand ihn noch dazu beklemmend, und sowohl Denis als auch ich saßen ab und zu mit enstpannt geschlossenen Augen kurz vor dem Einschlafen da. Gut, Science Fiction ist auch nicht unbedingt mein favorisiertes Genre, aber das war nicht der Grund für meine Note – und Denis, der mit dem Genre durchaus was anfangen kann, war ja auch nicht begeisterter als ich. Vielleicht fasst es ein Kommentar, den ich während des Films loswerden musste, am besten zusammen: „Mich interessiert ja schon, wie es jetzt ausgeht, aber könnten die vielleicht mal vorwärts machen?“ Außerdem fand ich ihn teilweise vorhersehbar, einige Dinge jedenfalls, die vermutlich ein großes „Huch, na sowas“ auslösen sollten, riefen bei mir eher ein „Habt ihrs auch schon gemerkt hervor“…. Eine Truman-Show auf dem Mond, mit einem zwar irgendwie ganz lustigen Roboter, der aber dafür, dass der Film in der Zukunft spielt, teilweise ziemlich altertümlich anmutete. Was zu erwähnen ist: Es gibt im wesentlichen nur einen Schauspieler (Sam Rockwell), der Rest sind Minirollen, die nur auf Monitoren auftreten.

Worum geht es? Wie gesagt, Moon spielt in der Zukunft, diese wird allerdings nicht genauer datiert. Es ist jedenfalls eine Zukunft, in der der Großteil der Energieversorgung der Erde durch Helium-3 gesichert wird, das auf dem Mond gewonnen und dann zur Erde geschickt wird. Dies geschieht hauptsächlich automatisiert, aber ein bedauernswerter Mensch muss immer auf dem Mond sitzen, um alles zu überwachen – drei Jahre lang, dann kommt die Ablösung. Der Protagonist befindet sich kurz vor Ablauf dieser drei Jahre und steht dementsprechend kurz vor einem Inselkoller – das hat das ein oder andere unvorhergesehene Ereignis zur Folge.

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