Geckoblog

Geckoblog

Des kleinen Geckos Blog

 
 
 
 

Archive for Kino

Männer al dente

Der wöchentliche Kommentar zur Sneak…
Diesmal kam “Männer al dente“, der italienische Originaltitel lautet “Mine vaganti“, was ich jetzt mal mit “Treibmine” oder so ähnlich übersetzen würde. Eigentlich finde ich das auch viel passender, denn die Handlung spielt zwar vor dem Hintergrund einer Pastafabrik, aber so wichtig, um welche Art von Fabrik es sich handelt, ist es meiner Meinung nach nicht, und es werden auch keine Männer gekocht.
Unser Notenschnitt war eine 2,5, wobei ich, je länger ich drüber nachdenke, lieber eine schlechtere Note gegeben hätte, der Schnitt im Kino lag bei 2,81. Denis fand den Fremdschämfaktor zu hoch, und für meinen Geschmack wurden einfach zu viele Klischees ausgewalzt. Die Musik fand ich allerdings nicht schlecht, und der Film geizte nicht mit detaillierten Aufnahmen von Lecce, so dass ich wenigstens auf der Leinwand mal wieder echte italienische Stadtansichten zu sehen bekam (und mir wieder einfiel, was an italienischen Städten anders aussieht als hier, aber das wäre ein ganz anderes Thema… ;-) ). Auch diese Woche war es wieder eine Komödie, passend zum Sommer.

Tommaso, der in Rom lebende jüngere Sohn eines Pastafabrikanten aus Lecce, kommt nach Hause, weil die Firmennachfolge geregelt werden soll. Er soll zusammen mit seinem Bruder, der schon seit längerem im Unternehmen arbeitet, einsteigen, hat darauf aber gar keine Lust. Sein Plan, um ohne Diskussion von der Nachfolge entbunden zu werden, ist der, sich beim festlichen Familienessen endlich zu outen, da er sich sicher sein kann, dann in hohem Bogen rauszufliegen. Nun, sein Bruder kommt ihm zuvor, und weil der Vater darauf mit einer Herzattacke reagierte, will er dessen Gesundheit nicht noch weiter riskieren und schweigt. Er übernimmt dann also vorübergehend die Leitung der Firma, was immerhin den Effekt hat, dass seine Schwester, die viel Ahnung hat aber bisher nicht mitreden durfte, endlich zeigen kann, was sie drauf hat. Sein Freund in Rom findet es aber weniger prickelnd, dass Tommaso zunächst nicht zurückkehrt, und drängt ihn zu einer Entscheidung. Bis zum Ende passiert noch das ein oder andere, unter anderem gibt es eine versoffene Tante und eine großartige Großmutter sowie eine hübsche bindungsscheue Investorin, die sich natürlich in Tommaso vergucken muss - zwischenzeitlich hab ich befürchtet, es liefe auf eine Bekehrungsgeschichte hinaus und die beiden kämen zusammen, das wurde uns aber Gott sei Dank erspart.
Was ich von den Traum-/Erinnerungssequenzen der Großmutter halten soll, die hin und wieder eingespielt wurden, weiß ich noch immer nicht, und manche Handlungsfäden erscheinen vollkommen sinnlos und unzusammenhängend - die Geliebte des Vaters z.B. oder die Krankheit der Nonna. Das Ende ist jedenfalls recht versöhnlich und offen, es liegen einige Dreierkonstellationen in der Luft ohne in irgendeiner Art und Weise gewertet zu werden, das fand ich ungewöhnlich und angenehm. Trotzdem, ob man den Film unbedingt sehen muss, bezweifle ich.

Kinostart in Deutschland: 15. Juli 2010.

Lügen macht erfinderisch

Oder auf englisch: “The Invention of Lying“, was mir eigentlich besser gefällt und die Sache meiner Meinung nach auch besser trifft. Das kam in der Sneak, die diese Woche halbfinalbedingt bereits am Dienstag stattfand. Die hausinterne Note war eine 2, das Publikum entschied sich im Schnitt für eine 1,64.

Der Film ist eine Komödie mit Jennifer Garner und Ricky Gervais in der Hauptrollen und ganz allgemein auffällig vielen (Stand Up-)Comedians in der Besetzung. Die Idee ist wirklich ungewöhnlich, der Streifen ist sehenswert.

Die Protagonisten leben in einer Welt, die auf den ersten Blick ganz und gar wie die unsere erscheint, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass es nicht in der Natur des Menschen liegt, zu lügen. Das Konzept des Lügens ist unbekannt, und es geht sogar noch weiter: es werden keine Dinge gesagt, die nicht auf Tatsachen beruhen - es gibt also auch keine fiktionalen Filme oder Bücher, sondern ausschließlich Dokumentationen. (Mir fällt gerade auf - was ist mit Träumen? Wie gehen diese Menschen denn damit um, wenn Sie sich an eine Traumhandlung erinnern?) Das hat für den Zuschauer recht lustige Folgen, wenn sich beispielsweise zwei Leute verabredet haben und die eine den anderen begrüßt mit “Ich glaube nicht, dass das heute ein schöner Abend wird, ich bin da pessimistisch. Sie sehen langweilig aus und spielen nicht in meiner Liga, sie sind ein Dickerchen mit Knubbelnase.” Irgendwann kommt der Protagonist, Mark Bellison (Ricky Gervais) allerdings auf die unerhörte Idee, einmal “etwas zu sagen, das gar nicht so ist” - das Wort “lügen” ist natürlich nicht bekannt, der Vorgang wurde ja eben erst erfunden -, mit der Folge, dass ihm umstandslos geglaubt wird, selbst dann, wenn er total widersprüchliche Sachen hintereinander sagt. Er sagt es, also ist es so. Zwischendurch wird er auch noch völlig ungewollt zum Messias und schafft es außerdem, die Beulenpest zum Kassenschlager zu machen. Und natürlich, klar, eine Liebesgeschichte steckt auch noch drin ;-) .

Moon

Am Mittwoch gab es in der Sneak Moon zu sehen. (Wer den Film sehen will, sollte den Link vielleicht nicht anklicken oder dann dort nur ganz selektiv lesen…) Nun ja. Von den Besuchern der frühen Sneak hörten wir, es käme ein toller Film, der sich auf jeden Fall lohne, die Noten spiegeln das auch wieder, es gab insgesamt eine 2,16. Wir zogen den Schnitt wohl etwas nach unten, denn unserer war 4,5 ;-).

Wir fanden ihn beide lahm, ich fand ihn noch dazu beklemmend, und sowohl Denis als auch ich saßen ab und zu mit enstpannt geschlossenen Augen kurz vor dem Einschlafen da. Gut, Science Fiction ist auch nicht unbedingt mein favorisiertes Genre, aber das war nicht der Grund für meine Note - und Denis, der mit dem Genre durchaus was anfangen kann, war ja auch nicht begeisterter als ich. Vielleicht fasst es ein Kommentar, den ich während des Films loswerden musste, am besten zusammen: “Mich interessiert ja schon, wie es jetzt ausgeht, aber könnten die vielleicht mal vorwärts machen?” Außerdem fand ich ihn teilweise vorhersehbar, einige Dinge jedenfalls, die vermutlich ein großes “Huch, na sowas” auslösen sollten, riefen bei mir eher ein “Habt ihrs auch schon gemerkt hervor”…. Eine Truman-Show auf dem Mond, mit einem zwar irgendwie ganz lustigen Roboter, der aber dafür, dass der Film in der Zukunft spielt, teilweise ziemlich altertümlich anmutete. Was zu erwähnen ist: Es gibt im wesentlichen nur einen Schauspieler (Sam Rockwell), der Rest sind Minirollen, die nur auf Monitoren auftreten.

Worum geht es? Wie gesagt, Moon spielt in der Zukunft, diese wird allerdings nicht genauer datiert. Es ist jedenfalls eine Zukunft, in der der Großteil der Energieversorgung der Erde durch Helium-3 gesichert wird, das auf dem Mond gewonnen und dann zur Erde geschickt wird. Dies geschieht hauptsächlich automatisiert, aber ein bedauernswerter Mensch muss immer auf dem Mond sitzen, um alles zu überwachen - drei Jahre lang, dann kommt die Ablösung. Der Protagonist befindet sich kurz vor Ablauf dieser drei Jahre und steht dementsprechend kurz vor einem Inselkoller - das hat das ein oder andere unvorhergesehene Ereignis zur Folge.

KinoVino

Gestern war in Neustadt im Roxy wieder das berühmte KinoVino (Kino und Wein, hört man ja ;-) ), und diesmal war auch ich mit von der Partie. Um 20 Uhr ging es in unserem Saal los, und nach den Trailern kamen die gewohnt lustigen Begrüßungsworte des Kinochefs, der uns diesmal bat, besonders freundlich zu den Italienern zu sein, die nachher in der Pause hinter dem Buffet stünden, und außerdem ankündigte, dass der erste Film zwar eigentlich schon auf deutsch fertig sein sollte, aber es eben dann leider doch nicht sei, weshalb sie ihn nun als Original mit Untertitel zeigten. Diese Ankündigung spaltete das Publikum ein wenig, teilweise kam Applaus auf, teilweise waren die Leute nicht so begeistert. Ich fand es gut, welch Überraschung, ziehe ich doch die Originalfassung oft vor - jedenfalls dann, wenn ich die Sprache verstehe ;-) .

Jedenfalls, der erste Film war Verlobung auf Umwegen, Deutschlandstart ist am 9.9.2010 (kein Wunder, dass die Synchronisation noch nicht fertig war…). Ich fand ihn toll, Denis wohl auch, das Roxy-Publikum gab eine 1,66, was den Film zum bestbenoteten seit Invictus macht (7.4., Note 1,64, zu dem wollte ich damals eigentlich auch was schreiben…). Im Mittelpunkt steht Anna aus Boston, die auf einen Heiratsantrag ihres Freundes wartet. Da dieser aber nicht zu kommen scheint, nimmt sie die Sache selbst in die Hand und macht sich eine alte irische Tradition zu nutze, nach der am 29. Februar (engl. Leap Day, so auch der Originaltitel) die Frauen den Männern Heiratsanträge machen dürfen. Über die Lachhaftigkeit der Tatsache, dass man dazu angeblich einen besonderen Tag alle vier Jahre braucht und es im Film niemandem in den Sinn kam, dass das vielleicht möglicherweise unter Umständen eventuell Schwachsinn ist und das im Zweifelsfall an jedem hundsgewöhnlichen Tag geht, lasse ich mich jetzt mal nicht aus… Daher reist sie ihrem Freund nach Irland nach, der dort auf einem Kongress weilt - allerdings treten bei der Anreise gewisse Schwierigkeiten auf, als ihr Flugzeug wegen schlechten Wetters nicht in Dublin landen kann und sie daher in Wales steht, irgendwie dann in einem irischen Kaff namens Dingle landet und von dort irgendwie nach Dublin gelangen muss. Dass das nicht alles genauso funktioniert, wie sie es gerne hätte, versteht sich ja von selbst ;-) .
Und klar, das Ende ist absehbar, aber trotzdem wird die Geschichte hübsch erzählt und schafft es, nicht meine Fremdschäm-Sensoren zu treffen - da diese recht groß sind, ist das durchaus eine bemerkenswerte Leistung ;-) . Außerdem sind die Bilder von Land und Leuten absolut fernwehauslösend, und irisches Englisch in der Originalfassung macht einfach Spaß :-) . Empfehlung!

In der Pause gab es dann Wein von der WG Herxheim am Berg und einen italienischen Spezialitätenteller von, ähm, hab ich vergessen. Das ganze in der lauen Abendluft draußen genossen, auch wenn an den extra auf dem Gehweg vorm Kino aufgestellten Tischen und Bänken kein Platz mehr war, weil wir mal wieder zu lahm waren - aber sich zu beeilen stand außer Debatte, viel zu gemütlich alles ;-) . Aber auch so war das Essen gut, der Wein ebenso, die Stimmung entspannt und angenehm, und überhaupt - ich mag dieses Kino, falls es nicht auffällt :-) .

Nachdem uns, welch Jammer, auch noch ein Eis aufgedrängt wurde, ging es lustig weiter mit Männer im Wasser. Der Film stammt aus Schweden und läuft hierzulande am 19.8.2010 an, von mir gabs ne 2, vom Publikum im Schnitt eine 2,36. Eine etwas gealterte Herrenhallenhockey-Mannschaft, die zu besseren Zeiten mal fast irgendwas gewonnen hat (ich glaube, es waren die schwedischen Meisterschaften, bin mir aber nicht mehr sicher), wird aus seiner angestammten Trainingshalle vertrieben und ist daher auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld - das erstaunlicherweise im Wasser liegen wird. Bevor es tatsächlich dazu kommt, dass “die Schwäne” sich auf internationalem Terrain beweisen dürfen, müssen diverse Klippen umschifft werden, sowohl, was persönliche Querelen anbelangt (nein, diesmal ist keine Liebesgeschichte verbastelt), als auch der Umgang mit dem ein oder anderen Vorurteil. Insgesamt sind die Akteure jedenfalls herrlich menschlich, meist wildentschlossen und im Endeffekt gar nicht schlecht bei dem, was sie tun. Auch hierfür eine Empfehlung vom KinoGecko :-) .

Marcello Marcello

Es geht um einen Film, und zunächst klingt das ja mal italienisch - ist es aber nicht. Marcello Marcello ist eine deutsch-schweizerische Koproduktion von 2008 und läuft seit letztem Donnerstag in deutschen Kinos, wir haben sie letzten Mittwoch in der Sneak gesehen.

Das Roxy-Publikum hat insgesamt eine 2,73 gegeben, unser Schnitt ist eine 1,5. Zwar war der Film teilweise durchaus schmalzig, aber die Idee, die Umsetzung, die Bilder und die Charaktere machten das meiner Meinung nach mehr als wett. Wer sich einen lockerleicht-lustigen Sommerfilm ansehen will - Empfehlung.

Ach so, worum es geht? Tjaa. Na gut, ich könnte mal wieder üben, Filme zusammenzufassen, und zwar ohne alles zu verraten… Der Film spielt im Jahre 1956 auf einer kleinen italienischen Insel im Mittelmeer, auf der ein etwas merkwürdiger (und umstrittener) Brauch gepflegt wird. Wenn junge Frauen 18 werden dürfen sie ihre erste Verabredung haben, die Wahl des Verehrers trifft allerdings der Vater, und zwar anhand der Geschenke, die die an einer Verabredung interessierten jungen Männer ihm am 18. Geburtstag ihrer Tochter Punkt 15 Uhr überreichen. Marcello ist im Verehrer-Alter, hat an dieser Tradition allerdings überhaupt kein Interesse - jedenfalls so lange nicht, bis die schöne Elena ins Dorf zurückkehrt. Sie ist die Tochter des Bürgermeisters, was es für ihn als Sohn eines armen Fischers nicht gerade einfach macht, ein angemessenes Geschenk zu finden. Die Idee, die er hat, ist allerdings glänzend, doch bis er sie umsetzen kann hat er mit diversen schrulligen Gestalten aus dem Dorf zu tun und trifft mit ihnen nicht weniger schrullige Abmachungen.

Ironman

Neinnein, keine Sorge, ich habe nicht vor, den Ironman zu laufen ;-) .

Aber am Mittwoch haben wir uns das Ironman-Doppelkino im Roxy gegeben, statt Sneak, mit Ironman 1 und der Vorpremiere von Ironman 2. Ich kannte ja den ersten Teil auch noch nicht, oder zumindest hatte ich ihn noch nicht komplett gesehen, kannte nur Ausschnitte und wusste halbwegs über die Handlung Bescheid. Ich fand ihn dann schön verspielt, lustig, und nicht übermäßig kampfbetont. Den zweiten hingegen… hm. Der war viel weniger verspielt und dafür ziemlich kampflastig, das fand ich irgendwie schade. Und die eine Szene, die dauernd im Trailer kam (in der Pepper seinen Helm küsst und abschließend von der Rampe (?) wirft), die kam nicht vor, manno. Dabei war ich doch recht neugierig auf den Kontext und hab die ganze Zeit drauf gewartet. Mir ein abschließendes Urteil zu bilden, dazu sehe ich mich noch nicht in der Lage… müsste ich ihn vielleicht nochmal sehen ;-) . Gute Unterhaltung ist er jedenfalls, soviel kann man sagen.

Schnipsel

Mal wieder Schnipsel hier, bevor ich gar nichts blogge:

* Die Frühlingsboten begeistern mich sehr, und ich weiß gar nicht, was davon am meisten - dass es wärmer wird, dass man morgens die Vögel zwitschern hört, oder dass es abends schon länger hell ist? Oder dass man schon ganz viele grüne Knospen sieht an den Pflanzen? Mein Pflanzdrang macht sich jedenfalls schon bemerkbar…

* Kisten ausräumen macht einen mit der Zeit wahnsinnig, sie unausgeräumt stehen zu lassen allerdings genauso.

* Mein kleines Bahnfotoprojekt “Ich will alle S-Bahn Rhein-Neckar-Züge, die einen Städtenamen auf der Seite tragen, fotografieren”, nähert sich langsam dem Ende, es fehlt nur noch einer, nämlich Eberbach. Den habe ich aber bisher auch nur ein einziges Mal gesehen, scheint schüchtern zu sein. Inzwischen habe ich auch mal rausgefunden, wieviele S-Bahnen mit Städtepartnerschaft es hier eigentlich gibt, und es sind nur acht. Wirkt irgendwie halbfertig, die Idee.

* A propos Bahn, ich kann TGVs sehen, wenn ich mich aus dem Fenster hänge (und zufällig gerade einer vorbeifährt).

* Und im Neustadter Bahnhof steht dauerhaft eine Lok aus der von mir vielgeliebten Baureihe 103 - der unverwechselbare Paradiesvogel, um genau zu sein. Durch die bunten Farben wirkt sie allerdings etwas getarnt und sieht nicht so stark aus, wie ihre Schwestern…

* Die letzten Filme in der Sneak: Welcome, Adam, Der Ghostwriter, Auftrag Rache. Sowas richtig lustiges ohne viel Anspruch oder Betroffenheit wäre daher mal wieder nett, danke.

* Die Suche nach einer guten Laufstrecke hier läuft. Sollte sich bald mal finden, wenn ich wirklich die Badische Meile im Mai mitlaufen will…

* Wochenende: Hannover, CeBIT

Kino 2009, Schlussfassung

Im Sommer begonnen, nun ist das endgültige Resultat da, sozusagen. Ich war dieses Jahr 30 Mal im Kino, davon 19 mal in der Sneak Preview (ergibt 63%) und 11 mal einfach so. Da ich Statistiken mag: 5x Heidelberg, 2x Mannheim, 1x Zürich, 22x Neustadt, außerdem mit insgesamt dreizehn verschiedenen Leuten.
Die Filme im einzelnen:

Januar:
Willkommen bei den Sch’tis

Februar:
Australia

März:
Er steht einfach nicht auf Dich
Milk

Juni:
Nachts im Museum 2

Juli:
Big Stan (Link englisch)
Hangover

August:
Tödliches Kommando
Zack and Miri make a Porno
Selbst ist die Braut

September:
Taking Woodstock
Berlin 36 (Link nicht direkt zum Film)
Wickie und die starken Männer
Die Entführung der U-Bahn Pelham 123
Hangtime - Kein leichtes Spiel
Die nackte Wahrheit

Oktober:
Die Kinder der Seidenstraße
Away we go
(500) Days Of Summer
All Inclusive

November:
Das gelbe Segel
New in Town (Link englisch)
2012
Die Tür

Dezember:
Der Solist
Fame
Avatar - Aufbruch nach Pandora
Triff die Elisabeths (noch kein Link)
Soul Kitchen
Mitternachtszirkus (Link zum Autor)

Wertung des Roxy-Publikums, soweit die Filme dort irgendwann in der Sneak liefen, nach Noten sortiert:

Willkommen bei den Sch’tis 1,47
Selbst ist die Braut 1,56
Die nackte Wahrheit 1,71
Die Kinder der Seidenstraße 1,71
Soul Kitchen 1,74
The Hangover 1,82
(500) Days Of Summer 1,93
Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 2,16
Hangtime - Kein leichtes Spiel 2,18
Taking Woodstock 2,18
Big Stan 2,23
Der Solist 2,24
Zack and Miri make a Porno 2,26
Er steht einfach nicht auf Dich 2,4
Die Tür 2,51
Tödliches Kommando 2,57
Das gelbe Segel 2,58
Away we go 2,61
Mitternachtszirkus 2,68
Berlin 36 2,7
All Inclusive 2,7
New In Town 2,79
Triff die Elisabeths 2,88
Fame 3,24

Was ich mochte (nicht nur, aber die hier sind erwähnenswert):
Soul Kitchen - Toooll! Fatih Akin, und Hamburg, und Kochen, und Moritz Bleibtreu, und überhaupt. Kuckt den an!
Avatar - Aufbruch nach Pandora - Mein erster 3D-Film außerhalb des Sinsheimer Imax. Die Farben, diese Bilder, dieser ganze verrückte Planet mit seiner durchgeknallten Flora und Fauna - ich konnte mich nicht sattsehen. Außerdem: “the women in the film are all smart, revolutionary bad-asses“.
Willkommen bei den Sch’tis - Schönes Spiel mit Vorurteilen, herrlich französisch, sympathische Außenseiter
Tödliches Kommando - Am nachhaltigsten beeindruckt hat mich, wie der Wahrheitsgehalt des Anfangszitats “Krieg ist eine Droge” im Verlauf des Films aufgezeigt wurde. Sicherlich keine leichte Kost, aber sehenswert.
Milk - Nichts für zwischendurch, und man sollte schon ein Interesse an Politik und der Bürgerrechtsbewegung im allgemeinen und dem Kampf um die Rechte von Homosexuellen im besonderen mitbringen. Dann aber sieht man z.B. das Thema Prop8 mit neuen Augen, oder zumindest mit schärferen.
Das gelbe Segel - Schräg. Ruhiges Roadmovie, was an sich ja schon paradox klingt. Aber ich mag doch Schräges so :-) . Sicherlich nicht jedermanns Fall… (Denis z.B. hat sehr gelitten ;-) )
Zack and Miri make a Porno - Auch irgendwie schräg, auch wieder Außenseiter, aber sehr lustig
Die nackte Wahrheit - Klar, natürlich ist der vorhersehbar, es ist ja eine RomCom. Mir egal, er ist dabei verdammt witzig, und hey - Gerard Butler!

Zum Abschluss - in nächster Zeit sehen will ich auf jeden Fall Sherlock Holmes, der kommt mit etwas Glück in der Sneak. Und Soul Kitchen muss wohl nochmal sein… und Dr. Parnassus klingt möglicherweise auch interessant.