Geckoblog

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Des kleinen Geckos Blog

 
 
 
 

Archive for Freunde

Meldung von zwischendurch

Ich hab mir gedacht, ich winke mal schnell aus der Versenkung hervor. Zwei von vier Klausuren sind herum, die nächste steht in der morgen beginnenden Woche an, dafür gab es die letzten beiden Samstag je ein tolles Konzert (Phil und die QueenKings), ein Kleid für die Hochzeit in knapp zwei Wochen wurde auch bereits gefunden, mein derzeit kranker Freund hat seinen Urlaub genehmigt bekommen, so dass einem Holland-Abstecher nichts mehr im Wege steht (wir wissen bloß noch immer nicht so genau, wann eigentlich…?), die Tickets für ein Konzert im Dezember sind inzwischen hier angekommen, und ich brauche neue Laufschuhe. Außerdem haben die Tomaten geblüht und blühen noch, die Ernte sieht derzeit reichlich, aber noch grün aus (reichlich grün, sozusagen), das eingepflanzte Basilikum wächst und gedeiht und fasziniert die Basilikum-Futterer (den einen mehr, die andere weniger), und ich werde von meinen Pflanzen sabotiert und verarscht.
Man sieht also: das Leben geht hier seinen Gang, es gibt genug zu tun und ich freue mich unglaublich darauf, wenn ich irgendwann endlich dazu komme (vielleicht in drei Jahren oder so…), mal wieder Massen an Fotos zu bloggen.
Und jetzt tauche ich wieder ab und male binäre Entscheidungsdiagramme, oder was mir sonst noch so über den Weg läuft :-)

Klar

Eigentlich wollte ich jetzt was darüber bloggen, dass es ja klar sei, dass es jetzt, wo wir in München sind fürs Wochenende, natürlich nicht mehr so schön sei und gestern Abend auch ziemlich nass war, aber im Moment beschäftigt es mich viel mehr, dass das IPad erst davon überzeugt werden musste, mit Wordpress zu kommunizieren. Das Texteingabefenster wird z.B. nur im HTML-Modus als solches erkannt.
Der Grund unseres Hierseins ist übrigens, dass wir sie und ihn besuchen.

Schnipsel

* Ich müsste mich mal endlich dazu bringen, mehr zu trinken. Was ich an einem Tag an Flüssigkeit zu mir nehme, ist viel zu wenig… vor allem jetzt, wo es so warm ist.

* In AGS (Algebraische Strukturen) schließen sich so langsam die Lücken, dafür tun sich ungeahnte Zusammenhänge auf und vorhin hagelte es Aha-Erlebnisse. Sehr schön. Das gleiche jetzt noch in Kombi (Kombinatorik und Analysis), bitte. Danke.

* Morgen der Versuch, ein Kleid zu kaufen. Stattfinden wird er in Mannheim und ich bin recht optimistisch. Danach gibts ein Eis vom Schmelzpunkt in Heidelberg. (Ungeschlagen leckerste Eisquelle, die gibt. Zum Niederknien und Reinlegen.) Und anschließend irgendwas mit Wasser und/oder Sonne, bevor in Neckargemünd ein Geburtstag gefeiert wird.

* Nachher Gockelburg in Maximiliansau. Statt Grillen. Bleibt der Balkon sauber so, wie er ist :-)

KinoVino

Gestern war in Neustadt im Roxy wieder das berühmte KinoVino (Kino und Wein, hört man ja ;-) ), und diesmal war auch ich mit von der Partie. Um 20 Uhr ging es in unserem Saal los, und nach den Trailern kamen die gewohnt lustigen Begrüßungsworte des Kinochefs, der uns diesmal bat, besonders freundlich zu den Italienern zu sein, die nachher in der Pause hinter dem Buffet stünden, und außerdem ankündigte, dass der erste Film zwar eigentlich schon auf deutsch fertig sein sollte, aber es eben dann leider doch nicht sei, weshalb sie ihn nun als Original mit Untertitel zeigten. Diese Ankündigung spaltete das Publikum ein wenig, teilweise kam Applaus auf, teilweise waren die Leute nicht so begeistert. Ich fand es gut, welch Überraschung, ziehe ich doch die Originalfassung oft vor - jedenfalls dann, wenn ich die Sprache verstehe ;-) .

Jedenfalls, der erste Film war Verlobung auf Umwegen, Deutschlandstart ist am 9.9.2010 (kein Wunder, dass die Synchronisation noch nicht fertig war…). Ich fand ihn toll, Denis wohl auch, das Roxy-Publikum gab eine 1,66, was den Film zum bestbenoteten seit Invictus macht (7.4., Note 1,64, zu dem wollte ich damals eigentlich auch was schreiben…). Im Mittelpunkt steht Anna aus Boston, die auf einen Heiratsantrag ihres Freundes wartet. Da dieser aber nicht zu kommen scheint, nimmt sie die Sache selbst in die Hand und macht sich eine alte irische Tradition zu nutze, nach der am 29. Februar (engl. Leap Day, so auch der Originaltitel) die Frauen den Männern Heiratsanträge machen dürfen. Über die Lachhaftigkeit der Tatsache, dass man dazu angeblich einen besonderen Tag alle vier Jahre braucht und es im Film niemandem in den Sinn kam, dass das vielleicht möglicherweise unter Umständen eventuell Schwachsinn ist und das im Zweifelsfall an jedem hundsgewöhnlichen Tag geht, lasse ich mich jetzt mal nicht aus… Daher reist sie ihrem Freund nach Irland nach, der dort auf einem Kongress weilt - allerdings treten bei der Anreise gewisse Schwierigkeiten auf, als ihr Flugzeug wegen schlechten Wetters nicht in Dublin landen kann und sie daher in Wales steht, irgendwie dann in einem irischen Kaff namens Dingle landet und von dort irgendwie nach Dublin gelangen muss. Dass das nicht alles genauso funktioniert, wie sie es gerne hätte, versteht sich ja von selbst ;-) .
Und klar, das Ende ist absehbar, aber trotzdem wird die Geschichte hübsch erzählt und schafft es, nicht meine Fremdschäm-Sensoren zu treffen - da diese recht groß sind, ist das durchaus eine bemerkenswerte Leistung ;-) . Außerdem sind die Bilder von Land und Leuten absolut fernwehauslösend, und irisches Englisch in der Originalfassung macht einfach Spaß :-) . Empfehlung!

In der Pause gab es dann Wein von der WG Herxheim am Berg und einen italienischen Spezialitätenteller von, ähm, hab ich vergessen. Das ganze in der lauen Abendluft draußen genossen, auch wenn an den extra auf dem Gehweg vorm Kino aufgestellten Tischen und Bänken kein Platz mehr war, weil wir mal wieder zu lahm waren - aber sich zu beeilen stand außer Debatte, viel zu gemütlich alles ;-) . Aber auch so war das Essen gut, der Wein ebenso, die Stimmung entspannt und angenehm, und überhaupt - ich mag dieses Kino, falls es nicht auffällt :-) .

Nachdem uns, welch Jammer, auch noch ein Eis aufgedrängt wurde, ging es lustig weiter mit Männer im Wasser. Der Film stammt aus Schweden und läuft hierzulande am 19.8.2010 an, von mir gabs ne 2, vom Publikum im Schnitt eine 2,36. Eine etwas gealterte Herrenhallenhockey-Mannschaft, die zu besseren Zeiten mal fast irgendwas gewonnen hat (ich glaube, es waren die schwedischen Meisterschaften, bin mir aber nicht mehr sicher), wird aus seiner angestammten Trainingshalle vertrieben und ist daher auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld - das erstaunlicherweise im Wasser liegen wird. Bevor es tatsächlich dazu kommt, dass “die Schwäne” sich auf internationalem Terrain beweisen dürfen, müssen diverse Klippen umschifft werden, sowohl, was persönliche Querelen anbelangt (nein, diesmal ist keine Liebesgeschichte verbastelt), als auch der Umgang mit dem ein oder anderen Vorurteil. Insgesamt sind die Akteure jedenfalls herrlich menschlich, meist wildentschlossen und im Endeffekt gar nicht schlecht bei dem, was sie tun. Auch hierfür eine Empfehlung vom KinoGecko :-) .

P!nk

Sooo. Da war ja letzte Woche dieses Konzert, in Heilbronn.

Wir brachen zu dritt kurz vor 17 Uhr in Heidelberg auf, tuckerten gemütlich mit der S-Bahn nach Heilbronn und waren dann irgendwann zwischen sechs und halb sieben im Stadion - davor übrigens keine Schlangen, aber innen dann, nach der Kartenkontrolle, hieß es Gänsemarsch ums halbe Rund herum. Von den insgesamt vier Vorgruppen bekamen wir zwei mit, nämlich Stanfour und Paolo Nutini, und wider Erwarten hielt die ganze Zeit das Wetter (was erfreulicherweise auch den ganzen Abend über so blieb). Eigentlich hatte es schon um 16:30 begonnen, für sechs Stunden im Frankenstadion rumhängen fehlten uns allerdings Zeit und Motivation.

Ich hatte zuvor schon ein Konzert vom Hallenteil dieser Tour auf BluRay gesehen und war daher mal gespannt, wie Pink z.B. auf die Bühne kommen würde, denn vom Hallendach abseilen geht ja ohne Halle schlecht - gut, es war dann aber recht schnell geklärt, wozu der Kran neben der Bühne stand ;-) . Auch sonst war das Konzert so akrobatisch, wie man es von Pink erwarten kann, sie schien saugut drauf zu sein und muss wohl ganz gerne kopfüber irgendwo hängend singen. Zwar wirken 90 Minuten Pink inklusive Zugabe eher kurz, aber bei dieser Show ist das dann doch irgendwie nachvollziehbar. Lustig fand ich ja folgendes Zitat: “Das folgende Lied haben wir ins Programm genommen, damit wir auch mal sitzen können.” - es kam dann Dear Mr. President.

Mein Fazit: Tolles Konzert, war das Geld definitiv wert, aber 24.000 Leute brauch ich nicht immer auf ner Veranstaltung um mich rum… etwas kleiner mag ich tendenziell lieber, da bekommt man mehr von der Stimmung ab.

Oh, und ohne unsren selbstlosen Abholer hätten wir etwas doof gekuckt und wären nachts irgendwo unterwegs gestrandet! :-* Das darf nicht unerwähnt bleiben :-) .

Hier noch ein ausführlicher Artikel mit Bildergalerie von stimmt.de (Jugendportal der Heilbronner Stimme) zum Konzert.

Ich hatte das Bobbelsche dabei, und ein paar Fotos wurden sogar ansehnlich:

Die letzten Tage

hab ich verschiedenes gemacht: in Sinsheim alte Umzugskisten geleert (teils vom 2008er Auszug aus Tübingen, teils vom Februar diesen Jahres), in Niederkirchen grillenderweise ein Gartenhäuschen eingeweiht, endlich mal wieder Lasagne gemacht (gestern schon erwähnt, macht nix, toll genug für doppelt :-)), mich mit den Freuden der Algebra beschäftigt, leider noch immer nicht auf Lucid Lynx upgegraded, gearbeitet und wildfremde Leute (erfolgreich) angerufen, beim Fahrradhalter-an-die-Wand-schrauben hilfreich gekuckt, nicht zu vergessen durch Spanien gegondelt und zurückgeflogen, und mir außerdem Gedanken darüber gemacht, ob das Pink-Konzert nächsten Mittwoch in Heilbronn wirklich schon um 16:30 beginnt oder ob damit nicht vielleicht doch eher die Einlasszeit gemeint ist.
War wohl einiges los. Morgen dann wieder Uni und so.

Zurück

Sooo, der Gecko ist zurück, und es geht ihm gar prächtig.

Es gibt zu Santiago und allgemein Galicien viel zu sagen bzw. zu schreiben, da sich das alles aber noch ein wenig setzen muss, bis ich da einen gescheiten, ausführlichen, lesbaren, interessanten Artikel draus basteln kann, trifft es sich ganz gut, dass es auch viel zu zeigen gibt und die Auswahl der Fotos daher auch nicht mehr heute auf die Schnelle passieren wird. Ein wenig Geduld also ;-). (Und ich habe auch noch nen Stapel anderer Artikel im Kopf, teilweise seit Wochen, dank Pfingstferien dürfte das nun endlich mal was werden.)

Fürs Erste daher nur dies: Danke Sonja, ohne Dich wäre ich so bald nicht auf diese tolle Gegend gestoßen, und Deine Reisetipps funktionieren selbst dann noch, wenn Du krank im Bett liegst ;-). Toll wars! :-)

SNCF

Ende März, an einem Samstag Abend auf dem Weg zu Nina, habe ich festgestellt, dass es (zumindest samstags, andere Tage habe ich nicht überprüft) eine direkte Bahnverbindung von Neustadt nach Straßburg gibt, nämlich einmal morgens nach Frankreich hin, und abends dann einmal zurück. Drauf gekommen bin ich deshalb:

Hübscher französischer Zug im Neustadter Bahnhof :-)

Sommersonntag

Ausschlafen, gemütlich draußen frühstücken (sogar mit Laugenbrötchen, hmm), Radtour nach Niederkirchen, in der Sonne im Garten sitzen, eine Bachstelze beobachten, zurückradeln, leider keinen Spargel (aber dafür Kohlrabi) am Straßenstand kaufen, erst Melone und Schinken und dann dreierlei Gemüse aus dem Backofen futtern, zum Abschluss ein wenig texen und evtl. gleich noch ein Filmchen - was will man denn da mehr?

Luftikus

Tadaa, der Gecko wird sich im Mai samt Gecko-Freund in die Luft erheben, um das Sonjalein zu besuchen:

bildschirmfoto-1s

Pension/Hostel wird nächste Woche gebucht, und dann hab ich noch knapp zwei Monate Zeit, mich ein wenig einzulesen - das dürfte genügen ;-) .